Weltempfänger: Schutz des Amazonas?

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Wittgenstein, Sprache, Schule und KI
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Reformen zulasten junger Leute | Wie wehrt man sich gegen SLAPPs?
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Interview mit Anna Schwabegger, Bundesjugendvertretung
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Streik der Ordensspitäler in Linz und Wels
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Letztes Mittel Streik am Ordensklinikum Wels
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Weltempfänger: Ein Blick nach Grönland
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Medienfreiheit und KI | Solidarische Landwirtschaft
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Julia Haas im Interview zu KI und Meinungsfreiheit
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Gemeinwohlorienterierter Journalismus

Kritik an Maßnahmen der EU zum Schutz des Amazonas

Den Tag des Amazonas nahm die Gesellschaft für bedrohte Völker zum Anlass für einen Appell. Dieser richtet sich an die Bundesregierung sowie EU-Kommission. Die Rechte indigener Völker im Amazonasgebiet sollen geachtet und die fortschreitende Entwaldung gestoppt werden. Dass die Entwaldung des Amazonas drastische Umweltfolgen hat, ist längst bekannt. Trotzdem wird aber immer mehr Fläche des Regenwaldes zerstört. Wieso die Gesellschaft für bedrohter Völker explizit die EU Kommission und die Bundesregierung mit ihren Forderungen adressiert, besprach Radio Corax mit Jan Königshausen. Er ist Referent für Indigene Völker für die Gesellschaft für bedrohte Völker.

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Eine erste Analyse der Artenschutzbilanz in Deutschland

„Der Feldhamster ist in Deutschland fast ausgestorben. Aufgrund mangelnder Strukturvielfalt in der Agrarlandschaft findet er kaum noch Futter und Lebensraum. Agrarpolitische Entscheidungen unter dem Deckmantel der „Entbürokratisierung“ führen zu noch weniger Brachen und Ackerrandstreifen und verschärfen die ohnehin geringen Überlebenschancen der Art.“ Das schreibt der NABU in seiner neusten Meldung. Die erste Analyse zu Daten zum Zustand von ca. 200 geschützten Arten und 90 Lebensraumtypen zeigt nicht nur auf, dass der Feldhamster unter politischen Entscheidungen leidet. Auch andere Arten sind gefährdet. Handlungsbedarf liegt da nicht nur im eigenen Garten, sondern explizit in politischer Hand. Ida Hinterholzinger war im Gespräch mit Laura Breitkreuz. Sie ist Referentin für Artenschutz beim NABU.

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Aktionstag „Wohin verschwinden unsere Flüsse?“

Am Samstag, 27. September, war der Internationale Tag des Flusses. Während das Sterben der Flüsse bei der Saale in Halle kaum bis gar nicht zu sehen ist, verschwinden aus globaler Perspektive immer mehr unserer Flüsse. In Halle fand der Aktionstag „Wohin verschwinden unsere Flüsse?“ auf dem Bürger*innenschiff  „Make Science Halle“ statt. Radio Corax sprach mit Rebecca Plassa von der Heinrich Böll Stiftung.

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Spanien und die Sanktionen gegen Israel

Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez ist einer der wenigen europäischen Regierungschefs, der Maßnahmen ergreift, mit dem Ziel, den Gaza-Krieg zu stoppen. Nach der Anerkennung Palästinas als Staat im Mai 2024 legte der Chef der in Minderheit regierenden Linkskoalition einen Neun-Punkte-Katalog vor, mit dem er Druck auf die Regierung von Benjamin Netanjahu ausüben will. In der spanischen Bevölkerung scheint es dafür einen breiten Konsens zu geben. Darüber sprach Walter Heindl von LoraMuc mit Peter A. Kraus, Professor für Politikwissenschaft und vergleichende Systemanalyse an der Universität Augsburg.

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Moderation: Nora Niemetz
CC-BY Musik: ronaldkah, summer keys, thinking