Schleimpilze auf Tokio- Artist in Residence Theresa Schubert

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Wir befinden uns auf der Eleonore.

Das Messschiff Eleonore liegt im Winterhafen der Stadt Linz. 20 Meter lang, hundert Jahre alt, aus 40 Tonnen Stahlblech und neuerdings mit Solarpanelen und Pflanzenkisten ausgestattet. Theresa Schubert ist die 4. residiere Künstlerin im Schiffsbauch der Eleonore.
Sie beschäftigt sich mit Video, Sound und Installationen. Studiert hat sie Mediengestaltung an der Bauhaus Universität in Weimar und Fine Arts in Newcastle.
Und normalerweise arbeitet die junge Frau im Bauch des Ars Electronica Centers. Sie entwickelt und forscht für das Archiv der Ars.

Theresa Schubert untersucht am Schleimpilz die Komplexität der Natur. Die 30jährige beobachtet, wie Muster auf natürliche Weise entstehen. Es bilden sich Symetrien und Organisationstrukturen die uns ästhetisch erscheinen.
Der Schleimpilz, Physarum polycaphalum, besteht aus einer Zelle. Er ist ein Einzeller, der Eigenschaften von Tieren und Pilzen in der Lebensweise vereint. Aber er gehört zu keiner der beiden Gruppen.
Schleimpilz hört sich schon eklig an, sieht aber wunderbar filigran aus. Und was macht er in Tokoi?

Beitrag: Silke Müller

Quellen:
http://physarum.wordpress.com/
http://www.theresaschubert.org
http://stroem.ung.at

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