Für sich und andere sorgen – Krise und Zukunft von Care

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ARTHUR SALNER  RAUM KÖRPER 

Der Zusammenhalt unserer Gesellschaft der über wechselseitige Sorge gewährleistet wird, scheint gefährdet.
Care in allen Facetten befindet sich in der Krise. Was aber versteht man unter Care?
Dieser Begriff umfasst unverzichtbare Tätigkeiten wie Fürsorge, Erziehung, Pflege und Unterstützung, bezahlt und unbezahlt, in Einrichtungen und in privaten Lebenszusammenhängen, bezogen auf Gesundheit, Erziehung, Betreuung u.v.m. Kurz: die Sorge für andere, für das Gemeinwohl und als Basis die Sorge für sich selbst, Tag für Tag und in den Wechselfällen des Lebens. Care ist Zuwendung und Mitgefühl ebenso wie Mühe und Last.
Gleichwohl ist Care keine Privatangelegenheit, sondern eine gesellschaftliche Aufgabe. Auch wenn derzeit einzelne Themen öffentlich verhandelt werden (Kita- Ausbau, Pflegenotstand, Burnout etc.), sind grundsätzliche Lösungen nicht in Sicht. Das Ausmaß der Krise zeigt sich erst, wenn alle Care-Bereiche zusammen gedacht werden.
Sie hören einen Vortrag von Karin Jurczyk. Die diplomierte Soziologin und Politikwissenschafterin ist seit Januar 2002 Leiterin der Abteilung Familie und Familienpolitik am Deutschen Jugendinstitut in München und hat am Caremanifest mitgearbeitet.

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