Stadt für alle! Verkehrt gedacht?

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FROzine
  • 2017.02.24_1800.10-1850.10__Frozine
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Ein Hebel reicht nicht: Wie ein gutes Leben für alle gelingen kann (Beitrag)

Parkgaragen haben es derzeit schwer in Linz, weil sich Anwohner*innen organisieren und Widerstand leisten. Die Initiative „Rettet das Domviertel“ hat nun scheinbar erfolgreich den Bau einer Tiefgarage mitten in der Altstadt verhindert – wie das gelungen ist, erzählen uns Philipp Kroll und Renate Plöchl live im FROzine. Außerdem im Studio: Gerald Oberansmayr von der Initiative „Verkehrswende jetzt“.

Öffentlichen Raum für alle fordert die Initiative Rettet das Domviertel! – und scheint damit erfolgreich zu sein: Die Stadtregierung möchte die geplante Errichtung einer Parkgarage für Mitarbeiter*innen des Krankenhauses Barmherzige Brüder mitten in einem begrünten Innenhof nun vorerst nicht genehmigen. Welche Argumente dafür notwendig waren und was die Zukunft verspricht, erzählen die heutigen Studiogäste Philipp Kroll und Renate Plöchl, ihres Zeichens Mitglieder der Initiative. Im Zentrum der anschließenden Diskussionsrunde mit Gerald Oberansmayr von Verkehrswende Jetzt! wird über nachhaltige Mobilität diskutiert, wenn sich individuelle Bedürfnisse und Ansprüche einer postmodernen Gesellschaft kreuzen. Danach gibt’s einen Beitrag über Chancen und Risiken der Idee, Parkflächen zeitweilen in Oasen der Begegnung umzuwidmen. Die Grünen-Gemeinderätin Alexandra Schmid möchte durch sogenannte Parklets Möglichkeiten schaffen, städtisches Leben neu zu denken. Emanzipatorisches Potential oder Aussöhnung mit einer verkehrten Stadtplanung? Zuletzt ist der Rückblick über die FROzine-Ausgaben der Woche zu hören.

Durch die Sendung führt David Haunschmidt.

cc-Musik: Little Red King – Lampi e Tuoni a Ciel Sereno

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