Bürgermitbestimmung als „Kollaborative Demokratie“?

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Wie in der klassischen Musik, klingt das ebenso in der repräsentativen Demokratie. Viele Streicher, viele Bläser aber nur ein Dirigent, welcher den politischen Takt für alle vorgibt. Beispiele dafür gibt es zuhauf.

Relativ neu ist das Konzept der sog. „Kollaborativen Demokratie“. Auch wenn es zunächst so scheint, also solle der Willen von BürgerInnen über Prozesse der  „Bürgerbeteiligung“ und der „Mediation“ durchgesetzt werden, so geht es unter dem Strich letztlich um eines: dem Protest soll die Spitze gebrochen, Initiativen von unten sollen herrschaftskonform umgelenkt, neoliberalen Projekte nicht in Frage gestellt werden. Die Bewegung um Stuttgart 21 ist dafür ein Beispiel. Das sollte allen Menschen mit demokratischen Grundverständnis zu denken geben.

 

Es sprechen in dieser Sendung Aktivistinnen von Bürgerinitiativen, im Speziellen der Initiative Hochwasserschutz Eferding 2013.

 

Musikalisch begleitet wurden wir von Silence mit dem Album „L_autre endroit“

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