FREIfenster: Livia Klingl: „Ankommen – angekommen“, Menschen auf der Flucht.

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Der 30. September wurde von der UNHCR, dem Flüchtlingshochkommissariat der Vereinten Nationen, als „Langer Tag der Flucht“ ausgerufen. Auch in Tirol gab es an diesem Tag verschiedenste  Veranstaltungen zum Thema Flucht und Begegnungsmöglichkeiten mit geflohenen Menschen.

In den kommenden 55 Minuten hören Sie einen Vortrags der in Wien lebenden Buchautorin und langjährigen Kriegsberichterstatterin Livia Klingl, der am vergangenen 29. September im Stadtsaal von Imst im Rahmen des Langen Tags der Flucht stattgefunden hat. Organisatoren der Veranstaltung waren das Integrationsbüro der Stadt Imst, die Tiroler Sozialen Diensten und die Integrationsstationen Tirol des Diakonie Flüchtlingsdiensts.

Livia Klingls Buch „Wir können doch nicht alle nehmen!“  Europa zwischen „Das Boot ist voll“ und „wir sterben aus“ , aus dem sie zwischendurch zitiert, lässt deutlich erkennen: es ist an der Zeit, zu einer neuen, anderen Migrationspolitik zu finden, die es -Zitat „Flüchtlingen ermöglicht, in einem solidarischen Europa ein neues Leben in Frieden zu finden und Wirtschaftsmigranten einen geordneten Zugang erlaubt“. Nicht zuletzt aus reinem Eigennutz: denn Europa braucht dringend Zuwanderung, will es trotz sinkender Geburtenraten und alternder Bevölkerung seinen Wohlstand und sein Sozialsystem erhalten.

Anna Greissing war für uns mit dem Aufnahmegerät vor Ort und hat dieses FREIfenster gestaltet.

Links:

Langer Tag der Flucht
Wir können doch nicht alle nehmen! (Buch-Rezension)

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