Schwebende Schwingungen. Das Gamelan kommt an die Musikuniversität

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Eigenklang – Die Sendung des Instituts für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie
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  • Eigenklang_2018_05
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Regelmäßigen Hörern und Hörerinnen von Eigenklang ist das Gamelan wohl ein Begriff. Gamel ist das javanesische Wort für eine spezielle Form des Hammers und steht für ein Schlaginstrument, mit dem verschiedene Plattenmetallophone, Bronzekessel und Gongs zum Klingen gebracht werden. Was dabei entsteht, ist eine einzigartige Form indonesischer Kunstmusik, die vor allem auf den Inseln Java und Bali ihre kulturellen Zentren hat.

Am 10. August 2018 gab es die seltenen Gelegenheit, die unterschiedlichen Gamelan-Stille der beiden Inseln an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien zu hören. Discovering Gamelan hieß die Veranstaltung, die in Kooperation mit der Indonesischen Botschaft abgehalten wurde, die nicht nur diesen Musikstil vorführen, sondern auch Lust machen sollte selbst das Gamelan zu lernen. Denn im Wintersemester 2018 lädt Botschaft Gamelan-Meister aus Indonesien nach Wien, die in einer Lehrveranstaltung an der MDW unterrichten werden.

In der aktuellen Ausgabe von Eigenklang hören wir Ausschnitte aus dem Konzert vom 10. April 2018, and dem die Gruppen Gamelan Altenberg und Ngesti Budoyo Stücke aus Java und Bali aufgeführt haben. Weiters spricht EIgenklang mit Marion Breiter und Clarenita Prameta Swasti, die beide als Musikerinnen an dem Abend beteiligt waren, über die verschiedenen Musiktraditionen auf Java und Bali und ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Gamelan.

 

Alle Informationen zur Lehrveranstaltung zum Erlernen des Gamelan finden sie rechtzeitig vor Beginn des Wintersemesters unter: https://www.mdw.ac.at/ive

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