Erstmals eine Frau an der Spitze – wie schafft die SPÖ die Wende?

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Kollaboration statt Konkurrenz

Am 24. November wurde Pamela Rendi-Wagner mit 97,8% als erste Frau in der Parteigeschichte zur Vorsitzenden der österreichischen Sozialdemokratie gewählt. Die SPÖ erlebte in Wels demnach einen regelrechten Freudentaumel. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass die Genossinnen und Genossen einer großen Herausforderung gegenüberstehen. Die Bundesregierung aus ÖVP und FPÖ darf sich unverändert über gute Umfrageergebnisse freuen, die SPÖ hingegen hat sich in ihrer neuen Oppositionsrolle noch immer nicht eingefunden. Pamela Rendi-Wagner steht somit – nicht zuletzt auch im Hinblick auf die Europawahl im Mai 2019 – nicht nur in einer schwierigen Auseinandersetzung im Wettlauf mit Bundeskanzler Sebastian Kurz, sondern muss die Sozialdemokratie in Österreich ganz allgemein auf einen zeitgemäßen Kurs setzen, der bei den Menschen wieder mehrheitlich Zuspruch findet.

Die Studiodiskussion ging daher u.a. den Fragen nach, was sich mit Pamela Rendi-Wagner an der Parteispitze nun tatsächlich in der SPÖ ändert, inwieweit Frauen in der Politik neue Akzente setzen und worauf die Sozialdemokratie auf dem Weg zur Rückeroberung des Bundeskanzleramts besonders zu achten hat.

Mit Nina Andree (Vorsitzende Sozialistische Jugend OÖ) und Bettina Stadlbauer (Landesgeschäftsführerin SPÖ OÖ).

Moderation: Martin Wassermair

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