Zwischen Staatsfeminismus und autonomen Frauenszenen

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*** Zwischen Staatsfeminismus, autonomen Frauenszenen und ideologischen LobbyistInnen.
*** Atomsemiotik. What’s This?
*** Hörspiel: Auf die Minute

Staatsfeminismus und autonome Frauenszenen

Den Abschluss des Monatsschwerpunkts macht heute ein Interview mit der Soziologin Daniela Fürst.
Im März 1911 nahmen über eine Million Frauen und Männer in Österreich, Deutschland und der Schweiz am ersten internationalen Frauentag teil. Es war ein beeindruckender Appell gegen Diskriminierung und für Grundrechte für Frauen wie das Wahlrecht, das Recht zu arbeiten und in öffentliche Ämter gewählt werden zu können. Heute trennt man längst zwischen Staatsfeminismus und dem Wirken autonomer Frauenszenen. Und dazwischen gründeln reaktionäre Gruppen mit beachtlichen lobbyistischen Interessen, die es als Berater bis zur WHO geschafft haben und dort ihren Anspruch geltend machen.

Ein Update zum Status Quo in Sachen Gleichstellungspolitik.

„Into Eternity“

Im Jahr 1981 – also 5 Jahre vor dem Supergau in Tschernobyl – entstand eine neue Forschungsdisziplin – die Atomsemiotik. Ingenieure, Anthropologen, Kernphysiker und Verhaltensforscher stellten sich zur Aufgabe, wie man verhindern könnte, dass Menschen in ein atomares Endlager eindringen. Die zentrale Forschungsfrage lautet: »Wie ist es möglich, unsere Nachkommen innerhalb der nächsten 10.000 oder 100.000 Jahre über die Lagerungsorte und die besonderen Gefahren von Atommüll zu informieren?«

Der Film „Into Eternity“ beschäftigt sich mit Atomsemiotik. Dazu ein Trailer zum Film, der anläßlich des Crossing Europe Filmfestival zweimal in Linz zu sehen sein wird.

„Auf die Minute“

Privatradio und Müll-Angebote im Radio – wo sind eigentlich die Zeiten, in denen Philosophen die Radios für sich in Anspruch nahmen? Simon und Jenny von der Radioini Konstanz fragen dies in dem Hörspiel „Auf die Minute“ nach einem Text von Walter Benjamin.

Am Mikrofon: Pamela Neuwirth

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