CD-Vorstellung ” London Brew”

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...und man wundert sich…
Vor 53 Jahren machte „Bitches Brew“ von Miles Davis Furore. Es war nicht das erste Fusion-Album, aber in seiner Radikalität und der Art, wie es mit bis dahin gültigen Jazz-Mustern üblich war, Musik zu „bauen“, brach, war es unerhört.

Im Jahr 2020 wollte der Produzent Bruce Lampcore zum 50-sten Geburtstag dieses Albums eine Konzertreihe starten. Dann kam Corona und 2 Lockdowns in BG und die Idee schien tot. Durch einige „Zufälle“ (sofern es sowas gibt…) ergab sich die Möglichkeit für eine 3-tägige Aufnahmesession und er konnte viele der führenden Köpfe der vividen jungen Londoner Jazzszene dafür engagieren, die über Monate keinen einzigen Gig mehr gespielt hatten und vielleicht gerade dadurch auch nicht in den üblichen Muster arbeiteten. Das Material dieser 3 Tage landete bei ihm zum Schnitt, so wie das Bitches Brew Session-Material vor 50 Jahren bei Teo Macero gelandet war, der aus den besten und spannendsten Passagen daraus dann das legendäre Doppelalbum bastelte.

Allen Befürchtungen bezüglich eines unnützen Abklatsches des Originals zum Trotz wurde hier nur die Idee weitergeführt und -entwickelt und so hat sich ein eigenständiges spannendes Werk entwickelt, das man vielleicht auch in 50 Jahren noch hört und bewundert.

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