Der Glaube an das liebe Geld

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Sven Kalden gründet die Lina Braake Bank und druckt sein eigenes Geld

Geld funktionierte nur wenn alle glauben, dass alle glauben, dass Geld beglaubigungswürdig ist meint der deutsche Literatur und Medienwissenschaftler Jochen Hörisch.
Soll heißen, die moderne Geldwirtschaft kann nur funktionieren, wenn wir alle an das Geldsystem glauben.  Hauptsache es funktioniert.

Dem Berliner Künstler Sven Kalden ist das nicht genug. Er will wissen wie dieses System funktioniert. Er präsentiert mitten in Berlin die Lina Braake Bank, beginnt sein eigenes Geld zu drucken und lädt WirtschaftsexpertInnen ein mit ihm und allen Interessierten im öffentlichen Raum eine Diskussion über die Funktionalität des Geldes zu führen. Denn er geht davon aus, dass wir unser Verständnis von Geld immer wieder hinterfragen sollten.

Vor kurzem war er zu Gast in Wörgl, um die Dokumentation seines Projektes vorzustellen.

Die Dokumentation XXLLBBMAD dokumentiert drei Arbeiten. Seine Banken (Mad Bank und Lina Braaken Bank) beschäftigen sich mit unserem widersprüchlichen Verhältnis zu Geld und Schulden ungerechter Vermögensverteilung und dem prisanten Privileg privater Geldschöpfung. Mit Texten von Christina von Braun, Stefan Fuchs, Samirah Kenawi, Aaron Sahr. Zwei Transkriptionen von Karin Baumert und Maurice Höfgen, Bankanfragen von Christina Kolbe und einem Interview von Stefan Riplinger.

Die Lieder, die ich für diese Sendung ausgesucht habe, handeln von Geld, Freiheit, Krieg und Frieden.

Find the Cost of Freedom von Crosby, Stills & Nash

Marius Müller Westernhagen beklagt in einer Rockballade den Verlust der Freiheit.

Money von den Monty Pythons,

Workingman Blues von Bob Dylan

Workingmen Blues von Bob Dylan,

Money for nothing von den Dire Straights

Bruttosozialprodukt von Geier Sturzflug

John Lenon mit einem ein Medley von Happy X-mas – War is over and give peace a chance.

Bilder

Sven Kalden
6000 x 4000px

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