Freiwillige Entmannungen?

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Der Umgang des NS-Regimes mit „erbkranken“ Menschen

Im Rahmen des Forschungsprojektes „Unfruchtbarmachung” und „freiwillige Entmannung” hat sich Ina Friedmann  intensiv damit auseinander gesetzt, wie das NS-Regime zwischen 1940 und 1945 mit Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen umgangen ist: 360 Fälle können nachgewiesen werden, in denen Zwangssterilisierungen und -kastrationen in Tirol und Vorarlberg durchgeführt wurden.

Ina Friedmann hat im FREIRAD-Studio mit Marion Umgeher über die konkrete Arbeit mit den noch vorliegenden Akten gesprochen und welche Menschen im Verständnis des Nazi-Regimes als „erbkrank“ eingestuft wurde. Außerdem geht die Historikerin auch auf verschiedene Einzelschicksale ein – wie beispielsweise auf das Ehepaar Willy Strähle und Marlene Jordan.

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