Politischer Aktivismus und soziale Kämpfe von Arbeitsmigrant:innen

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  • Politischer Aktivismus und soziale Kämpfe von Arbeitsmigrant*innen
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In den 1960er-Jahren warb Österreich Gastarbeiter:innen, vor allem aus der Türkei und Jugoslawien, an, um den Arbeitskräftemangel zu beheben. Obwohl ursprünglich als temporäre Arbeitskräfte gedacht, ließen sich viele dauerhaft nieder, trotz Diskriminierung und rechtlicher Hürden.

Mit der Zeit begannen sie, sich politisch zu organisieren, um für gerechte Löhne, bessere Wohnverhältnisse und Zugang zu sozialen Leistungen zu kämpfen. Sie setzten sich auch gegen rassistische Ausgrenzung zur Wehr und forderten gesellschaftliche Anerkennung sowie politische Mitbestimmung. Diese Bewegungen standen nicht nur für Widerstand gegen Ungleichheit, sondern auch für einen entscheidenden Schritt in Richtung Integration und Emanzipation.

In dieser Vortrag mit anschließender Diskussion werden wir mehr über die Geschichte des politischen Aktivismus von Arbeitsmigrant*innen in Österreich erfahren – und darüber, wie diese Bewegungen ähnliche Kämpfe bis heute inspirierten und Brücken schlugen.

Dieser Vortrag und Diskussion fanden im Rahmen der Ringveranstaltung „60 Jahre Anwerbeabkommen mit der Türkei – Interdisziplinäre Perspektiven“ statt.

Moderation und Mitdiskutant: İlker Ataç, Fachbereich Sozialwesen, Hochschule Fulda
Diskutant:innen: Katarzyna Winiecka, Geschäftsleiterin, UNDOK-Anlaufstelle zur gewerkschaftlichen Unterstützung undokumentiert Arbeitender
Arif Akkılıç, Initiator des Arbeitskreises „Archiv der Migration“ Ali Gedik, Pensionist, Aktivist
Elizabeth Martínez, Au Pair Repair

Aufzeichnung einer Diskussion vom 27. November 2024, organisiert von Zeynep Arslan und Yeni Hayat/Neues Leben.

https://anwerbeabkommen.univie.ac.at/

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