(Fehlende) Diversität in den Medien

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FROzine
  • 2025_03_27_FROzine_50m
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Wittgenstein, Sprache, Schule und KI
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Interview mit Anna Schwabegger, Bundesjugendvertretung
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Streik der Ordensspitäler in Linz und Wels
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Medienfreiheit und KI | Solidarische Landwirtschaft
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Julia Haas im Interview zu KI und Meinungsfreiheit
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Gemeinwohlorienterierter Journalismus

Journalist Simon INOU über die Notwendigkeit von mehr Vielfalt und Antirassismus in Österreichs Medienlandschaft. | Entwicklungspolitische Film- und Dialogabende zu Albanien & Kosovo.

“Im Journalismus muss es auch Aktivismus geben”

In Österreichs Redaktionen sind Menschen mit Migrationsbiografie immer noch „eklatant unterrepräsentiert“ – so heißt es auch in einem Forschungsbericht von Medienhaus Wien aus dem Jahr 2021. Die mangelnde Diversität im Journalismus hat Auswirkungen auf die Art wie über Migrant*innen berichtet wird, darauf wer zu Wort kommt und wer nicht und welche Themen überhaupt für die Berichterstattung ausgewählt werden. Diese Entscheidungen werden in den Redaktionen tagtäglich getroffen.

Fehlende Diversität im Journalismus bedeutet auch, dass sich Menschen mit Migrationsbiografie in den Medien nicht wiederfinden. Dabei sollten jene, die es betrifft, den Diskurs mitbestimmen können.

In dieser Ausgabe von “Gekommen, um zu bleiben. Diaspora im Gespräch” spricht Marina Wetzlmaier mit dem Journalisten Simon INOU. Er kommt aus Kamerun, wo er u.a. die erste Jugendzeitung des Landes mitbegründete. In Österreich stellte er zahlreiche eigene Medienprojekte auf die Beine.

Für ihn ist klar, dass es im Journalismus Haltung braucht:

„Wir haben mit so vielen Diskriminierungen im Journalismus zu tun: mit Rassismus, Sexismus, Homophobie. Daher ist es unbedingt notwendig, dass es im Journalismus auch Aktivismus geben muss. Damit die andere Seite verstehen kann.“

Simon Inou ist außerdem Organisator der Österreichischen Antirassismus.Tage, die vom 14. bis 23. März stattfanden. Den Auftakt bildete die Antirassismusmesse am 14. März an der Central European University in Wien. Das Interview wurde am Rande der Antirassismusmesse geführt.

Mehr zum Thema:

  • Eindrücke und Interviews von der Antirassismusmess zum Nachhören: 2. Antirassismusmesse Österreich
  • Podcast-Folge 14: “Wir haben das Leben gewählt” – Die tscheschenische Journalistin Maynat Kurbanova erzählt wie sie aus dem Krieg berichtete. Außerdem geht sie darauf ein, wie in Österreich über junge Menschen tschetschenischer Herkunft berichtet wird und was daran problematisch ist.

 

FERNSICHT 25: Albanien & Kosovo

Zwischen 28. März und 9. Mai 2025 finden die Entwicklungspolitischen Film- und Dialogabende FERNSICHT 25 zu ALBANIEN und Kosovo statt. Das Welthaus der Diözese Linz begrüßt dazu Gäste, die in Filmbeiträgen, Gesprächen und Präsentationen die Schwerpunktländer spür- und erlebbar machen.

Veranstaltungsorte: Nationalparkzentrum Molln (28.3.), Kino Katsdorf (30.3.), Kino Freistadt (2.4. – Schulveranstaltung), Moviemento Linz (9.4.), Stadttheater Gmunden (5.5.) und Programmkino Wels (9.5.).

FERNSICHT 25 steht im Zeichen ALBANIENS & Kosovos. Im Fokus stehen dabei die nachhaltigen Entwicklungsziele – bei Themen wie Frauen(rechte), Empowerment, ländliche Entwicklung, weniger Ungleichheiten, globale Partnerschaften, Umweltrechte, Good governance, Migration, Armutsbekämpfung, Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen.

Projektleiter Martin Stöbich gibt einen Überblick zum Programm.

Alle Infos unter: fern-sicht.at

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