Weltempfänger: Gegenpol zur Wegwerfgesellschaft

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Ein Gegenpol zur Wegwerfgesellschaft

Die Wegwerfgesellschaft ist ein Zeichen unserer heutigen Zeit und Lebensweise. Das Ziel der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit war es, öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema Nachhaltigkeit, im speziellen auch auf den Umgang mit Ressourcen, zu lenken. Dabei sollen nachhaltige Projekte sichtbar und mehr Menschen zu nachhaltigem Handeln bewegt werden. Das Leipziger Projekt Kunzstoffe mit der Materialsammelstelle Krimzkrams ist dem Ruf gefolgt und hat sich an der Aktionswoche beteiligt. Und der Verein Kunzstoffe beherbergt noch mehr Projekte. Die Aktionstage liefen vom 18. September bis 08. Oktober 2025. Radio Blau gestaltete einen Rückblick.

Beitrag zum Nachhören

Jahrestagung IWF und Weltbank

Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch zeigt sich enttäuscht darüber, dass die Weltbank und der Internationale Währungsfonds (IWF) auf ihrer Jahrestagung drängende Aspekte nachhaltiger Entwicklung auf Druck der USA und anderer Ölstaaten komplett ausgeklammert haben. „Die Tatsache, dass Klimaschutz entgegen dem Willen der meisten Exekutivdirektoren nicht im Rahmen des offiziellen Programms von Weltbank und IWF besprochen wurde, ist ein Rückschlag für den Klimaschutz”, so Ute Sudmann, Leiterin des Bereichs zukunftsfähige Finanzflüsse bei Germanwatch. “Gleichzeitig bleibt die Klima- und Energiepolitik von Weltbank und IWF schwer umkämpft. Dazu versuchen aber Länder wie die USA, Russland, Saudi-Arabien oder Kuwait, massiv Klimastandards aufzuweichen. Die Bundesregierung und die EU sind jetzt gefragt, gemeinsam mit Partner*inne weiterhin Druck gegen diese Versuche aufzubauen.“, so Sudmann weiter. LoraMuc sprach mit ihr über die Details.

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Regierungskrise in Frankreich

Der französische Premierminister Sébastien Lecornu stösst nach wie vor auf Widerstand. Mit dem Aussetzen der unbeliebten Rentenreform, hat er sich die Ablehnung der Misstrauensvoten durch die Sozialdemokraten erkauft. Doch Frankreichs Sozialisten bringen den Regierungschef erneut unter Druck in der Haushaltsdebatte. Sie wollen die neue Regierung nur dann akzeptieren, wenn die von ihnen geforderte Vermögenssteuer eingeführt wird. Lecornu legte bezüglich Haushalt dar, dass Frankreichs Haushaltsdefizit nach 5,8 Prozent im Jahr 2024 und prognostierten 5,4 Prozent heuer, das Defizit 2026 auf unter 5 Prozent gesenkt werden solle. Über die aktuelle Lage sprach RDL mit ihrem Frabkreichkorrespondenten, den freien Journalisten Bernard Schmid.

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Moderation: Nora Niemetz
CC-BY Musik: Ronald Kah