Von Familien, Klängen und Zyklen

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KULTURkalender
  • KULTURkalender 26-02-04
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Postkartenaktion für ein faires Verfahren für Daniel Kollnig
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Sommerabende mit Haltung
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Aktivismus, Solidarität und queeres Kino
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Bored Teenagers: 50 Jahre Punk im Bücherregal
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CSD Graz 2026: Sichtbar, laut und solidarisch
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We go Yugo: Die Yugo Fešta 2026 live auf Radio Helsinki
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Freitagabend zwischen Bass und feministischer Kunst
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Kurdisches Kulturfest und Filmpremiere „The Eternal Song - Earth“
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Gespräche, Stadtexperimente und Leerstand mit Zukunft
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Medienkunstfestival im Schaumbad Graz: Resilient Glitches / Hypernoma

Die Radio Helsinki KULTURredaktion bringt euch jeden Mittwoch und jeden Freitag auswählte Veranstaltungshinweise und News aus der Szene.
Heute empfehlen wir Kino, experimentelle Musik und eine Ausstellung, die sich mit Zeit, Körpern und Zyklen beschäftigt.

Kino-Tipp
morgen DO, 5.2., 19:00
Rechbauerkino
Yi Yi, das große Meisterwerk des taiwanesischen Regisseurs Edward Yang, zum 25-jährigen Jubiläum zurück auf der großen Leinwand
Ein stiller, kluger, wunderschöner Film – OmU, einmalig an diesem Abend.

Experimentelle Musik mit !nterpenetration
tütü und „TRANSCRIPTIONS OF MY PIANO STUDENTS’ PLAYING“
morgen DO, 5.2.,
Einlass: 19:21
Konzertbeginn: 20:20
Eintritt: 15 Euro – gleichzeitig Jahresmitgliedschaft im Club Wakuum
Special: freier Eintritt für Klavierschüler:innen

Das Trio tütü arbeitet mit präparierten Instrumenten, Flöten, Gitarren, Klaviersaiten und Objekten. Ihre Musik bewegt sich zwischen rau und zart, zwischen Geräusch, Improvisation und feinster Klangarbeit
Im zweiten Teil des Abends spielt Federico Pozzer ein Solo-Klavierprojekt, das Fehler, Pausen, Unsicherheiten und „falsche“ Noten ins Zentrum stellt. Transkribiert werden echte Spielversuche seiner jungen Klavierschüler:innen

Ausstellung METRA – Eine andere Art, Zeit zu messen
Eröffnung am FR, 6.2., 18:00 Uhr im HORNIG Areal
hosted by Roter Keil

METRA beschäftigt sich mit Zeit als etwas Subjektivem, Körperlichem und Zyklischem. Während sich unsere Welt immer weiter beschleunigt, fragt die Ausstellung danach, wessen Zeit eigentlich zählt – und wessen Rhythmen ständig angepasst, ignoriert oder übergangen werden.

Im Fokus stehen Lebensrealitäten, die von gesellschaftlichen Zeitnormen oft unsichtbar gemacht werden – etwa zyklische Körper, wechselnde Energiezustände, emotionale und körperliche Schwankungen.
METRA lädt dazu ein, Zeit nicht nur als Taktung oder Ressource zu verstehen, sondern als etwas Erfahrbares, Wandelbares und Persönliches.

Die Ausstellung schafft Raum für andere Tempi, für Fürsorge, für leise Resilienz – und für das Nachdenken darüber, wie wir leben wollen in einer Welt, die ständig schneller wird.

Öffnungszeiten:
07., 13., 14., 20. & 21. Februar
jeweils 17:00–20:00 Uhr

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