Grenzwertig Menschlich Folge 1: Sicherheit durch Versicherheitlichung? Die Erschaffung des Bedrohungsnarrativs Migration

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  • Sicherheit durch Versicherheitlichung?
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Von Katharina Wild

In der ersten Folge nähern wir uns der europäischen Migrationspolitik aus einer theoretischen, sicherheitspolitischen Perspektive. Dabei greifen wir die sozialwissenschaftliche Theorie der Versicherheitlichung. Sie zeigt kritisch auf, wie durch Sprache und Diskurse gezielt Unsicherheits- und Bedrohungsszenarien konstruiert werden, die der Legitimation sicherheitspolitischer Maßnahmen dienen. Pauline und Katharina erläutern in Dialogform zunächst die Theorie der Versicherheitlichung und analysieren im Anschluss anhand dieser theoretischen Brille Beispiele aus der europäischen Migrationspolitik.

Folge 2: https://o94.at/programm/sendung/id/2593823
Folge 3: https://o94.at/programm/sendung/id/2593825
Sonderfolge: https://o94.at/programm/sendung/id/2593831

Credits:
Moderation: Pauline Evers
Skript, Aufnahme und Postproduktion: Katharina Wild
Redaktionelle Mitarbeit: Melissa Amann
Musik und Jingle: Victoria Stellpflug
Musik: Kjartan Abel (On hold) (CC 4.0)

Grenzwertig Menschlich ist eine dreiteilige Podcast-Reihe (plus eine Sonderfolge), die sich aktuellen sozialwissenschaftlichen Forschungsarbeiten zu Migration und Grenzen widmet. Dabei untersuchen wir Migrations- und Grenzpolitik unter der theoretischen Rahmung von Versicherheitlichung. In unserer ersten Folge sprechen wir über dieses Konzept und wie es Migrationspolitik formt. Durch diese Linse betrachten wir in der zweiten Folge die Abschiebelager Österreichs, und in der dritten Folge die Rolle digitaler Datenauswertungen für queere Migration in Deutschland. In der Sonderfolge geht es schließlich um das Konzept der Brutalisierung des Grenzregimes und die Kriminalisierung von Solidarität. Viel Spaß!

Die Reihe „Grenzwertig menschlich“ ist eine Produktion von Radio Orange und der Universität Wien. Leitung des fakultätsweiten Lehrprojekts Wissenschaftskommunikation: Petra Dannecker & Mischa G. Hendel.

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