Mit viel Engagement schildert Anna Glaeser, die im Vordergrund dieser Bürgerinitiative steht, in diesem Podcast, wie und warum diese Initiative für Schallmoos entstanden ist.
Sie erläutert mit ausgesprochen kompetentem Hintergrundwissen die Zusammenhänge zwischen Tatsachen und zukünftiger, notwendiger Stadtteilentwicklung. Auch spricht sie über Reaktionen seitens der Stadtpolitik.
Das Hauptanliegen ist natürlich:
Nachdem der Stadtteil Schallmoos ein wichtiges Entwicklungspotenzial für eine moderne und integrative Stadtplanung als zentrales Pionierviertel aufweist, wie im Entwurf zum Räumlichen Entwicklungskonzept (REK) der Stadt Salzburg für die nächsten 25 Jahre skizziert wird, – soll Schallmoos zu einem begrünten, lebenswerten Stadtteil, mit urbanem Wohnen und wohnverträglichem Gewerbe werden.
Eine weitere Ansiedlung einer Schwerverkehrs – Spedition in diesem sowieso schon verkehrsgestressten und städteplanerisch „vergessenen“ Stadtteil widerspricht natürlich diesem Ziel.
Die von der RABEN GROUP geplanten Mitarbeiterzahlen (60) entsprechen bei 14.582 m² Betriebsfläche einem Flächenbedarf von 243 m² pro Arbeitnehmer:in. Also Flächenfresser ohne Wertschöpfung, die erhöhtes Verkehrsaufkommen und schädliche Emissionen erwarten lassen:
Mit An- und Abfahrt durch GEBRÜDER WEISS, die jetzt erweitert hat, und der „neuen“ Spedition RABEN GROUP würden damit gesamt zusätzliche 740 LKW-FAHRTEN pro TAG, gerechnet mit 7 Tagen/Woche, wobei die meisten Fahrten zwischen 07:00 und 08:00 Uhr morgens– genau dann, wenn auch die Schulkinder die Hauptverkehrsroute für den Schwerverkehr passieren, das eh schon verkehrsgeschädigte Schallmoos belasten.
Als Hoffnung auf ein Umdenken will die Bürgerinitiative eine „Nachdenkpause“ in der Stadtpolitik erkämpfen – durch eine Bausperre.








