Feminismus und Nachhaltigkeit – diese beiden (gesellschafts)politischen Anliegen werden in dieser Sendung in ihren Wechselwirkungen genauer betrachtet. Sehr gut nachvollziebar wird dies in einem generationenübergreifenden Briefwechsel über Gleichberechtigung, Entwicklung und Frieden zwischen Gertrude Eigelsreiter-Jashari und Dijana Simić dargestellt.
Gertrude Eigelsreiter-Jashari ist Soziologin und Kulturanthropologin, Lehrbeauftrage an den Universitäten Innsbruck und Salzburg. Sie arbeitet u.a. bei WIDE – Entwicklungspolitisches Netzwerk für Frauenrechte und feministische Perspektiven mit, ist Obfrau des Vereins Frauenforum Zukunft und Gründungs- und Vorstandsmitglied von WILPF Austria (Women’s International League for Peace and Freedom Austria). Ihre Arbeitsschwerpunkte sind ökonomische Globalisierungsprozesse, Geschlechterforschung und internationale Frauenrechte. Sie war Mitglied der österreichischen Regierungsdelegation bei der 4. UN-Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking.
Dijana Simić ist Geschlechterforscherin, beschäftigt sich literatur- und kulturwissenschaftlich mit (Süd-)Osteuropa (v.a. Ex- Jugoslawien) und ist am Center Interdisziplinäre Geschlechterforschung Innsbruck (CGI) im Rahmen des österreichweiten Projekts UniNEtZ (Universitäten und nachhaltige Entwicklungsziele) für das 5. UN-Nachhaltigkeitsziel „Geschlechtergleichheit“ (Gender Equality) zuständig, das sie emanzipatorischer als Geschlechtergerechtigkeit interpretiert.
Dann geht es noch um einen sehr persönlichen Essay von Bettina Knoflach: „Lächeln mit Tränen im Herzen“. Die Autorin ist Geografin, die zu Transformationen hin zu einer nachhaltigen Entwicklung forscht.











