Streit um Verlängerung der Intendanz von Stephanie Gräve am Vorarlberger Landestheater

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Facette Kult – die Kultursendung von Proton – das freie Radio
  • Interview mit VLT-Intendantin Stephanie Gräve
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Am 5. März 2026 beschloss der Aufsichtsrat der Vorarlberger Kulturhäuser-Betriebsgesellschaft, kurz KUGES, die Intendanz des Vorarlberger Landestheaters 2028 neu auszuschreiben. Das bedeutet, dass der Vertrag mit der jetztigen Intendantin Stephanie Gräve nicht verlängert wird.

Am 10. März 2026 gab es dazu eine Presseaussendung der Vorarlberger Landesregierung mit Lob für das Wirken von Stephanie Gräve und der gleichzeitigen Feststellung, dass nach 10 Jahren Landestheater-Intendanz ein guter Moment für neue Impulse sei.

Ab diesem Zeitpunkt gab es eine Vielzahl von Reaktionen in den Medien. Der Vorstand des Vereins der Freunde und Freundinnen des Vorrarlberger Landestheaters verkündete seinen geschlossenen Rücktritt, der Bürger:innenchor schrieb einen offenen Brief an Landesrätin Schöbi-Fink, die gleichzeitig die Vorsitzende des Vorstandes der KUGES ist. Der Vorstand der KUGES sah sich am 13.3. genötigt, eine Presseaussendung mit weiteren Informationen auszuschicken.

Für Proton das Freie Radio in Vorarlberg hat Ruth Kanamüller am 18. März ein Gespräch mit Intendantin Stephanie Gräve geführt. Es wird darin zuerst auf die Anfänge der Intendanz von Stephanie Gräve eingegangen um dann über die Corona-Zeit in die Gegenwart zu gelangen.

Nochmals kurz zusammengefasst: Stephanie Gräve hat das Haus 2018 übernommen. Es wurde damals interimistisch geleitet. Ihr Vorgänger Alexander Kubelka hatte seine Intendanz 2017 vorzeitig niederlegt. Schon in der zweiten Spielzeit begannen die Corona-Maßnahmen, eine Katastrophe für viele Kulturbetriebe, die Gräve gut gemeistert hat. Eine weitere Herausforderung wartet auf Gräve nun während der Sanierung des Hauses im Jahr 2027. Der Theaterbetrieb wird an anderen Spielorten aufrecht erhalten, allerdings in eingeschränktem Ausmaß. Die Spielzeit 2027/28 soll die aktuelle Intendantin noch leiten. Die gewünschte Verlängerung ihrer Intendanz bis 2030, wenn das Landestheater wieder in ruhigen Fahrwassern ist, wird Stephanie Gräve bis jetzt aber nicht gewährt.

 

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