KunstgeschichteN

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KunstgeschichteN
  • 2026_05_05_KunstgeschichteN
    29:29

Was haben Salzburg, Madonna und Joseph Beuys gemeinsam?
Ihnen ist gemeinsam, dass der Kunsthistoriker Matthias Weiß über sie Bücher verfasst hat. In dieser ersten Sendung der neuen Reihe erzählt der Fachbereichs- und Abteilungsleiter der Kunstgeschichte an der Universität Salzburg, wie es dazu kam, dass er seine Dissertation über Madonna geschrieben hat. Das bedeutet, dass auch einige Songs von Madonna zu hören sein werden. Weiters erzählt er von seiner Aufarbeitung des Joseph Beuys Medien-Archivs in seiner Habilitation, und er geht auf die Rolle der Medien Film und Fernsehen im Werk von Josef Beuys ein.
Wir erfahren, dass Matthias Weiß als Abteilungsleiter neue Wege geht, indem er Filmabende eingeführt hat, weil er u. a. die Universität als sozialen Ort sieht, an dem auch Gelegenheit für Geselligkeit sein darf und man nebenbei mit wichtigen Filmen „gefüttert“ wird. Das sind Filme, die eigentlich jede/r gesehen haben sollte, die jedoch kaum mehr gezeigt werden.
Eine wichtige Lehrveranstaltung seit seiner Berufung nach Salzburg war auch eine Kurzexkursion zum Sebastiansfriedhof, wo es die Einführung in die Heraldik, die Wappenkunde, zuerst in Theorie und schließlich in Praxis gab. Die Studierenden konnten sozusagen in freier Wildbahn das zuvor Gelernte direkt an den zahlreichen Wappen dort anwenden. Dieser direkte Salzburg-Bezug setzt sich fort mit dem soeben abgeschlossenen Projekt eines Architekturführers durch das „moderne“ Salzburg. Dieses Projekt wurde ebenfalls mit Studierenden durchgeführt und darüber werden wir ausführlich in den nächsten KunstgeschichteN sprechen.

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