Robert Cremer ist ein Österreicher, den es als Kind und Flüchtling mit seinem Vater in die USA verschlagen hat. Er ist in Chicago gelandet und hat so hautnah viel Blues mitbekommen. Er ist in die Clubs gegangen und ist später Musikjournalist geworden und war Lehrender auf der University of Berkeley. Er ist spät zurück nach Europa, unterrichtete an der Uni Bamberg und ist nun in Pension und hat eine unglaubliches musikethnologisches Fachbuch herausgebracht. 900 Seiten Geheimsprache des Blues. Wir haben schon über die Buchstaben A-C im Bluesradio berichtet, heute geht es um die Buchstaben D und S. Wir machen die Sendungen mit Robert Cremers Buch deshalb so gerne, weil wir Eintauchen in die Seele des Blues, weil wir Bluestitel spielen, auf die wir sonst nicht kommen würden und weil wir gut Querverbindungen zu unserem eigenen Wissenspool herstellen können.
Robert Cremer:“ Wir haben es ja schon immer geahnt: Die Texte der Bluesmusiker stecken voller seltsamer Redewendungen und versteckter Botschaften.“
Robert Cremer, ein moderner Alan Lomax.








