Als ich, Diana Kauba, mich 2021 entschied, Autorin zu werden, war der Plan klar: Ich wollte erfolgreich sein und hatte sogar überlegt, unter einem Pseudonym zu schreiben, um trotz eines Bestsellers unerkannt zu bleiben. Doch zwei Bücher später sieht die Lage anders aus. Trotz viel Herzblut, zahlreicher Stunden und erheblicher Ausgaben für ein professionelles Lektorat, Grafik und Marketing blieb auch beim zweiten Buch, dem narrativen Sachbuch „Gefühlt schwerelos – Tauchausbildungen und Taucherfahrungen“, der Erfolg bisher aus. Unter dem finanziellen Aspekt betrachtet, waren die Bemühungen vergeblich. Eine schmerzhafte Erkenntnis, die viele Schreibende teilen.
Ab wann ist das Schreiben „Arbeit“ und wann nur ein „Hobby“? In dieser Ausgabe von „SchreibLust“ geht es um den inneren und äußeren Druck, dem Autorinnen und Autoren ausgesetzt sind. Wir sprechen über die Illusion vom schnellen Geld, die harten Fakten des Buchmarkts und die Frage, warum so viele von uns Schreibwerkstätten, Workshops und Vorträge anbieten oder einen Brotberuf brauchen, um sich das Schreiben überhaupt leisten zu können.
Schaltet ein und erfahrt, warum wir trotzdem nicht aufhören sollten zu schreiben!











