TROTZDEM
Ein Text von Erich Steinwendner – gesungen durch SUNO.
Ich hab die Nacht so oft verflucht
und morgens nicht gewusst, wozu.
Die Stille hat mich aufgesucht
und fragte: Wer bist du?
Ich hab geweint, ich hab gezweifelt,
ich hab mich selbst nicht mehr erkannt.
Doch irgendwo, ganz tief verankert,
war noch ein Funke – unverbrannt.
Ich bin nicht fertig.
Ich bin nicht fertig.
Ich bin nur wahr.
Trotzdem.
Ich steh noch hier.
Trotzdem.
Das Licht gehört mir.
Nicht weil es leicht ist –
weil es wahr ist.
Trotzdem geh ich weiter.
Trotzdem bin ich da.
Die andern sehen nur die Fassade,
das Lächeln, das ich täglich trag.
Doch hinter jeder müden Gerade
liegt ein ehrlicher, schwerer Tag.
Ich kenn den Weg, der nirgends hinführt,
ich kenn das Schweigen ohne Grund.
Doch ich hab gespürt, was mich berührt –
und das hält mich gesund.
Ich bin nicht fertig.
Ich bin nicht fertig.
Ich bin nur wahr.
Trotzdem.
Ich steh noch hier.
Trotzdem.
Das Licht gehört mir.
Nicht weil es leicht ist –
weil es wahr ist.
Trotzdem geh ich weiter.
Trotzdem bin ich da.
Vielleicht brauchst du das gerade auch –
dieses eine Wort, das trägt.
Dass jemand sagt: Du musst nicht fertig sein.
Nur wahr.
Nur da.
Nur du.
Trotzdem.
Ich steh noch hier.
Trotzdem.
Das Licht gehört mir.
Nicht weil ich stark bin –
weil ich echt bin.
Trotzdem geh ich weiter.
Trotzdem bin ich da.











