Im Interview erzählt Mascha Illich von ihren Erfahrungen als Künstlerin, Professorin und als Teil von künstlerischen Communities in Linz. Sie teilt auch Erlebnisse aus ihrer Vergangenheit und berichtet, wie sie als Teenagerin die Kunst liebte, aber von ihrer Familie eher in die Mathematik gelenkt wurde und sich erst später der Kunst widmen konnte.
Zudem stellt sie im Gespäch eine Installation mit ihrer Kollegin von Postdigital Lutherie, Zosia Holubowska, vor, in der sie gemeinsam Musikinstrumente, genauer gesagt einen Synthesizer, entwickeln. Es erzeugt zwölf verschiedene Klangvorlagen und leitet diese durch diverse Wandler, wodurch Schall im Raum erzeugt wird. Diese Kunstinstallation trägt den Namen „Mycelium Circuit“ und symbolisiert eine Organisation ohne Hierarchie.
Das Gespräch mit Mascha Illich wurde von Arina Zinchuk in ukrainischer bzw. russischer Sprache aufgezeichnet.
Beim Eröffnungsabend des FMR Festivals präsentierte Mascha Illich gemeinsam mit Rhizomaniacs mit dem Projekt „Face Shift“ eine Arbeit, die erforscht, wie wir uns in Echtzeit fühlen. Die Performance bewegt sich zwischen DJing, Noise, gebrochenen Rhythmen, Klang und analoger Live-Synthese und spürt der instabilen Verbindung zwischen Geist und Körper nach. Sie schwankt zwischen Tanz und Manie und treibt an den Rand des Bruchs: Klangfragmente und Frequenzen kollidieren, bauen sich auf, verzerren und durchdringen den Körper und halten ihn in Bewegung. Live auf der Bühne: I-ID, Mascha Illich, Muri Anda und Vahid Qaderi. Die Performance wurde im Rahmen von FROlive auf Radio FRO am 5.6. ausgestrahlt.









