Suburbia – Zukunft Einfamilienhaus

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Warum bleibt das Einfamilienhaus trotz Klimakrise, Flächenverbrauch und steigender Baukosten so beliebt? Was tun mit den 1,5 Millionen gebauten Häusern in Österreich?

Ein großes Haus mit Garten, Swimmingpool und zwei Autos in der Garage. Ein ruhiger, sicherer Ort für die Kernfamilie, naturnah und in einer friedlichen Umgebung. Die Ausstellung „Suburbia. Gebaute Träume – Zukunft Einfamilienhaus“ erzählt die Geschichte dieses Lebensideals. Ausgehend von den US-amerikanischen Vorstädten setzte sich der Traum vom Eigenheim nach dem Zweiten Weltkrieg auch in Österreich durch, das zum „Land der Häuslbauer“ wurde.

Mittlerweile stehen in Österreich rund 1,5 Millionen Einfamilienhäuser. Nach wie vor streben viele Menschen an, diesen Traum zu verwirklichen. Mit sozialen und ökologischen Folgen wie Flächenverbrauch, Versiegelung und Leerstand. Verkehrsflächen zerstören die Landschaft, die rasant fortschreitende Versiegelung bedroht die Biodiversität und die Ernährungssicherheit, Ortskerne veröden, Häuser und Bewohner*innen altern und es stellt sich die Frage: wie geht es weiter?

Die vom Architekturzentrum Wien kuratierte Ausstellung geht zunächst auf die Geschichte des Einfamilienhauses als Lebensideal ein. Grafiken und Statistiken verdeutlichen die Auswirkungen auf Mensch, Tier und Pflanzenwelt. Schließlich zeigt sie anhand von 13 aktuellen Projekten, wie durch Sanierung, Transformation und Umnutzung bestehende Häuser in eine nachhaltige Zukunft überführt werden können.

Im Interview erzählt Kuratorin Katharina Ritter warum der „amerikanische Traum“ vom Einfamilienhaus in Österreich so erfolgreich wurde, warum die Menschen an ihren Häusern hängen und welche Möglichkeiten der Neugestaltung und Umnutzung es gibt.

Ausstellung: Suburbia. Gebaute Träume – Zukunft Einfamilienhaus

Mi, 8. Juli bis Fr, 11. September 2026
Di – Fr | 15 – 19 Uhr
Di, 4. bis Fr, 14. August 2026 Ausstellung geschlossen

Kuratorinnen: Lene Benz, Katharina Ritter, Agnes Wyskitensky (Architekturzentrum Wien)
Gestaltung: Nicole Six & Paul Petritsch

Beitragsbild:
Margherita Spiluttini, aus der Serie Eternity
©
Architekturzentrum Wien, Sammlung, Foto: Margherita Spiluttini


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