In der 69. Ausgabe von Willkommen im Globalen Dorf lädt Franz Nahrada zu einer gedanklichen Reise durch die tektonischen Verschiebungen unserer Zeit ein. Hauptthese ist, dass das Zeitalter der Imperien an sein Ende gekommen ist. Ausgehend von der Frage, warum China wahrscheinlich kein Welthegemon werden wird, entfaltet die Sendung einen großen theoretischen Bogen – von der fundamentalen Krise der Modernisierung über die polydynamische Verflechtung ökonomischer, ökologischer und geopolitischer Spannungen bis hin zu neuen Formen gemeinschaftsgetragener Resilienz.
Dabei wird deutlich: Die alten Ordnungen verlieren ihre Stabilität, doch gleichzeitig entstehen weltweit Keimzellen einer anderen Zukunft – Gemeinschaften, die beginnen, ihre Lebensgrundlagen wieder selbst zu tragen und sich zu vernetzen. Vom Zeitalter der Imperien zum Zeitalter der Gemeinschaften ist eine Einladung, die gegenwärtige globale Auflösung aller guten Sitten und extreme Brutalisierung der Staatenwelt nicht nur zu verstehen, sondern als Übergang zu einer neuen Form von Handlungsfähigkeit zu begreifen.











