Diese Ausgabe des UniKonkretMagazin bietet euch wieder einmal Berichterstattung über spannende und aktuelle Themen:
Im Mai hat die Initiative Minderheiten ihr 35-jähriges Jubiläum gefeiert. Seit ihrer Gründung setzt sie sich dafür ein, Minderheiten sichtbar zu machen, ihre Rechte zu stärken und Räume für Austausch und Teilhabe zu schaffen. Für was die Initiative steht und welche Gruppen mit dem Begriff Minderheiten gemeint sind, spricht Denise Müllner mit Michael Haupt und Eleni Darias. Außerdem stellen sie zwei aktuelle Schwerpunkte ihrer Arbeit vor: die Anerkennung der Jenischen als Volksgruppe und auch die Aufarbeitung der Jenischen Geschichte sowie das Incontro Filmfestival. Auch wird das erst kürzlich beschlossene Volksgruppengesetz aufgegriffen und eine Möglichkeit in den Raum gestellt, wie die Anerkennung der Jenischen als Volksgruppe erreicht werden könnte.
Danach hört ihr eine wissenschaftliche Perspektive aufs Zu-Fuß-Gehen. Eine kulturwissenschaftliche Perspektive auf das Zu-Fuß-Gehen nimmt Konrad Kuhn vom Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie ein. Das mag zunächst etwas ungewöhnlich klingen, ist es aber ganz und gar nicht, wie der Ethnologe ausführlich erzählt: Der Blick auf alltägliche Praktiken kann neue Perspektiven auf gesellschaftliche Strukturen eröffnen. Kuhn war zu Gast im Podcast der Uni Innsbruck, Zeit für Wissenschaft. Wir hören nun einen Ausschnitt aus dem ausführlichen Gespräch mit Melanie Bartos.
Außerdem begrüßen wir Psychologe und Familientherapeut Thomas Lackner bei uns im Studio: Es geht um ein Thema, das viele Menschen begleitet – manchmal nur für eine gewisse Zeit, manchmal aber auch über einen längeren Zeitraum: Einsamkeit.
Durch die Sendung führt euch Stephanie Parth-Lara.






