In Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern hat sich die Zahl der offiziell registrierten rechtsextremen Vorfälle an Schulen innerhalb von zwei Jahren verdoppelt. Hakenkreuze auf dem Pausenhof, rassistisch motivierte Angriffe auf Schüler*innen of Colour, rechtsextreme Bedrohungen gegen queere und demokratisch engagierte Lehrerkräfte sowie Hetz- und Outingkampagnen mit Bezugnahme auf eine vermeintliche „Neutralitätspflicht“ prägen schon jetzt den Schulalltag vieler Familien und Pädagog*innen. Das stellt viele Eltern schulpflichtiger Kinder und Pädagog*innen vor die Frage: Gehen oder Bleiben? Und wer schützt mich vor rechtsextremen Denunziationen, Hetzkampagnen und Angriffen im Schulkontext? In Episode #7 spricht die Reihe Kippunkt Ost mit Christina, Mutter von drei schulpflichtigen Kindern in Sachsen-Anhalt, Eva Gerth, Lehrerin und Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, und der Mutmacherin Hanka, Lehrerin an einer Freien Schule in Mecklenburg-Vorpommern, über Probleme im Bildungswesen – der Lehrer*innenmangel und Unterrichtsausfall ist Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommen insbesondere an Sekundarschulen noch gravierender als im Rest der Republik– und die Auswirkungen rechtsextremer Landnahme und Normalisierung im Schulalltag. Ebenfalls haben wir mit Lehrkräften gesprochen, die uns vom
Schulalltag berichten, und stellen das Mutmacher*innen-Projekt „Mach mal was Cooles“ vor.










