Feministische Stadtplanung

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Werkspost. Der politische Salzburg-Kommentar. Newsletter & Podcast
  • 2026_08_19_werkspost_fem.stadtplanung_24_39
    24:39
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Wer bekommt wie viel Raum in unserer Gesellschaft? Salzburg ist, wie so viele andere Städte auch, von Männern und für Männer gemacht. Aber nicht aus Böswillen. Die autozentrierte Stadtplanung ist ein Ergebnis der Nachkriegszeit. Asphalt und Beton sind historisch gewachsen, weil sie dem Ideal der sogenannten „autogerechten Stadt“ folgen. In den 50er und 60er Jahren haben wir das Wohnen, Arbeiten und Konsumieren klar getrennt. Entsprechend richtet sich auch die Stadtplanung nach den Prototypen der männlichen Vollzeit-Pendler von damals aus.

Beweg dich durch Salzburg und du hast die Antwort in Beton gegossen: breite Straßen und graue Parkplätze. Davon aber viele. Der öffentliche Raum gehört dem Auto und dem, der es fährt. Was diese Idee ignoriert? Die Lebensrealität der mehrheitlichen Bevölkerung von heute. Es ist Zeit, den Gegenentwurf aus der Schublade zu holen. Feministische Stadtplanung schafft Orte, die für alle Menschen funktionieren.

Katja Ilnizki spricht in dieser Episode mit Architektin Ursula Spannberger über Feministische Stadtplanung.

Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Feministische Stadtplanung“ von Katja Ilnizki lesen.

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Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch.

Redaktion: Katja Ilnizki

Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

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