Obwohl die Auswirkungen des Klimawandels sich mit Hitzewellen, Dürre und Waldbränden immer deutlicher zeigen, befindet sich die Klimabewegung seit ihrem Erliegen während des Lockdowns in der COVID-19-Pandemie in einem Prozess des Niedergangs und Zerfalls. Statt die Ursachen dafür kritisch zu analysieren und zu reflektieren, ist in einem erheblichen Teil der Reste der Klimabewegung eine spezifische Form der Radikalisierung zu beobachten, die sich seit dem Terrorangriff der Hamas, des Islamischen Dschihads, der PFLP und anderer palästinensischer Terrororganisationen auf Israel am 7. Oktober 2023 und des darauf folgenden israelischen Verteidigungskrieges dagegen in einer vehementen Israelfeindschaft zeigt. Exemplarisch steht dafür die einstige Ikone von Fidays for Future Greta Thunberg, die sich seitdem fast vollständig einem antizionistischen Aktivismus widmet. Ihrem Beispiel folgt ein beträchtlicher Teil der ehemaligen oder noch bestehenden Klimabewegung. Um diese Entwicklung verstehen und einordnen zu können, haben wir mit Robin Forstenhäusler gesprochen. Er ist Mitherausgeber des 2025 im Verbrecher-Verlag erschienenen Bandes »Klimawandel und Gesellschaftskritik« und hat darin einen Beitrag zur Israelfeindschaft in der Klimabewegung veröffentlicht. Der Sammelband ist aus einem gleichnamigen Kongress hervorgegangen, der an der Universität Oldenburg stattgefunden hat und die erste Frage ist, was die Gründe dafür waren, diesen Kongress zu organisieren?
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Emisora
Producido
23. agosto 2026
Publicado
23. agosto 2026
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