Aufgrund von Falschmeldungen auf Social Media versuchten Ende Juli innerhalb weniger Tage schätzungsweise 70.000 bis 80.000 Menschen die Grenze nach Ceuta von Marokko aus zu überqueren. Die meisten von ihnen versuchten, den Grenzzaun schwimmend zu umgehen. Dabei kam es zu einer humanitären Tragödie: Mindestens 83 Menschen starben im Meer, NGOs wie PROASYL befürchten weit über 140 Todesopfer. Inzwischen ist ein Großteil der Menschen nach Marokko zurückgekehrt, doch mehrere tausend Flüchtende, darunter hunderte unbegleitete Minderjährige sitzen weiterhin in Ceuta fest. Sie schlafen in schlecht ausgestatteten, überfüllten Sheltern und auf der Straße. Die Nichtregierungsoranisation Mission Lifeline ist seit einer guten Woche ebenfalls vor Ort und unterstützt die lokalen Strukturen. Nolte von Mission Lifeline hat gegenüber Radio Corax die Lage vor Ort geschildert.
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„Es gibt keinen überraschenden Ansturm, wenn es sichere Fluchtwege gibt“
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28. August 2026
Veröffentlicht
28. August 2026
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