Feuer, Schüsse, Stille: Kunst zum Leben erwecken
Über die Ausstellung „ABSTRAKT material+struktur“ im MMKK
Mit Nora Leitgeb und Brigitte Kogler sowie einer Wortspende von Manfred Bockelmann zu seiner Malerei der Stille
Was passiert, wenn ein Bild nicht gemalt, sondern angezündet, beschossen oder aufgeschäumt wird? Wenn sich Linien in Landschaften verwandeln und wenn ein Teppich plötzlich nicht aus Wolle, sondern aus schwerem Bleidraht geflochten wird?
Abstrakte Kunst wird oft einmal als spröde und schwer zugänglich empfunden. Doch in der Ausstellung „ABSTRAKT material+struktur“ im Museum Moderner Kunst Kärnten wird Abstraktion zu einer sinnlichen Erfahrung.
Nora Leitgeb und Brigitte Kogler führen uns durch durch eine eindrucksvolle Ausstellung. Wir wandern zu Bernard Aubertins Feuerbild und Cornelius Koligs aufgeschäumten Rahmen über Hayato Mizutanis raumfüllende „Weiße Leere“ bis hin zu stillen Horizonten von Manfred Bockelmann, einem beschossenen Mond von Hans Bischoffshausen, verborgenen Landkarten von Michael Kos und einem Teppich aus Blei von Katharina Heinrich.
Gestaltung des Beitrags: Dagmar Travner.
Anmerkung: Weil unser ausführliches Gespräch so schön/spannend war ;)) handelt es sich hier um einen gestrafften Neuschnitt samt neuer Moderation der letzten beiden Sendungen (Teil 1+ 2 der Ausstellung ABSTRAKT)












