Am vergangenen Freitag, den 18.09. kündigte Oberbürgermeister Alexander Vogt an, in Halle zukünftig flächendeckend sogenannte „Arbeitsgelegenheiten“ für Asylbewerbende und Geduldete einzuführen. Für diese Arbeit soll es eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 80 Cent pro Stunde erhalten. Die angebotenen Arbeitsgelegenheiten sind sowas wie Müllsammeln und die Pflege von Grünflächen. Diese Gelegenheiten sollen verbindlich sein. Sollten Betroffene diese sogenannten Gelegenheiten ablehnen, werden Sanktionen eingeleitet. Das bedeutet konkret Kürzung der Geldleistungen.
Die Maßnahme solle für die Betroffenen konkrete Anreize setzen wie berufliche Orientierung, finanzielle Unterstützung und Erstattung der notwendigen Mobilitätskosten sowie die Unterstützung des Spracherwerbs. So die Stadtverwaltung.
Zusammengefasst will die Stadt also eine Arbeitspflicht für Asylsuchende, die 80 Cent die Stunde verdienen, wer ablehnt, verliert das Geld zum Leben.












