Stopp-Müllverbrennung-Graz (19) – Giftige Schadstoffe der Müllverbrennung direkt in dicht besiedelte Gebiete

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Stopp-Müllverbrennung-Graz
  • Die Neue Sendungfertig 25.09b
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Die Bürgerinitative Frastanz/Walgau hat bewiesen, dass giftge Schadstoffe der Müllverbrennung  in dicht besiedelte Flächen getragen werden.

Dies geschehe auf Grund der lokalen geografischen Lage, der rundum vorhandenen Berge. Also eine Voraussetzung die sowohl für Walgau, wie auch für Graz gilt.

All diese Betroffenen sind in Kombination mit der im Walgau auftretenden Inversionswetterlage in unseren Augen von den Nachteilen und Risiken betroffen, ohne dass sie von der Abfall-Verbrennungsanlage profitieren. [14] Die Inversionswetterlage führt nämlich dazu, dass sich ausgestoßenen Abgase und Schadstoffe – wie auf diesem Bild erkennbar – in Bodennähe immer mehr konzentrieren. [15]

Es ist für uns deshalb nicht akzeptabel, dass zehntausende Personen, deren Kinder und Nachkommen über viele Jahrzehnte die oben aufgeführten Risiken und Nachteile in Kauf nehmen sollen, ohne dass es dafür eine Notwendigkeit gibt.

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Unkalkulierbare Kostenfalle Energiewerk
Es wurde keine Kostenkalkulation veröffentlicht, Fachleute sprechen beim Vergleich der Investitionskosten von einer überteuerten Müllverbrennungsanlage.
Die Fernwärmepreise würden viel teurer werden! Durch die immensen Errichtungs- und Betriebskosten des Werkes, den Schuldendienst und die technischen Nachrüstungen in den nächsten Jahrzehnten. Die Einsparung durch Verbrennung von Müll statt Gas würde dadurch zunichte gemacht werden.

Da die Müllverbrennung keine Umweltförderung erhält, sollen die Errichtungskosten von 250 Mio. durch Kredite mit Laufzeit über 40 Jahre samt Zinsen durch die Tarife von 14.000 neu angeschlossenen Fernwärmekund:innen zurückgezahlt werden.

Dazu kommen die jährlichen Kosten für die Deponierung von Stäuben und Schlacken, an die 40.000 Tonnen müssten z.T. als Sondermüll in Salzlagerstätten deponiert werden. Auch da hüllt man sich in Schweigen.

Ab dem 2029 geplanten Betriebsbeginn würde der Kauf von Emissionszertifikaten im Ausmaß von fünf bis sechs Millionen jährlich nötig werden. Das allein das würde die derzeitigen Verbrennungskosten des Grazer Restmülls übertreffen.

Die alten Filter müssten laut UVP Bescheid nach dem besten Stand der Technik ständig nachgerüstet werden.

Die Nachrüstung mit einer CO2-Abscheidung, falls die steirischen Reduktionsziele Ziele bis 2040 nicht eingehalten werden, würde über 100 Mio kosten.

Wir sind eine Bürgerinitiative aus Graz, die große Bedenken wegen der geplanten Müllverbrennungsanlage hat. 80.000 m3 Abgase pro Stunde mit Schwermetallen, Doxinen, Furane, Feinstaub und Ultrafeinstaub usw werden in die Grazer Luft freigesetzt, was zu Luftverschmutzung führt und ernsthafte Gesundheitsrisiken wie Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf-Probleme und Krebs verursachen kann. Gemeinsam setzen wir uns für saubere Luft, den Schutz unserer Gesundheit und eine lebenswerte Stadt ein.

All das und der schlech­ten Wirkungsgrad der Anlage ( Im Sommer würde 81% der Wärme in die Umgebung geblasen) würde die derzeit schon hohen Fernwärmepreise langfristig weiter in die Höhe treiben.

Bei einem Projekt, das die größte Investition der Stadt Graz darstellen würde und 60 Jahre in Betrieb bleiben soll, muss mindestens 40 Jahre vorausgedacht werden. Das ist nicht der Fall, man versucht, ein 1999 gescheitertes Projekt in der gleichen veralteten Technologie umzusetzen!

Dauerhaft günstige Fernwärmepreise ermöglichen Abwärmenutzung, Großwärmepumpen und Tiefenwärme !

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Die Hauptkritikpunkte an den Einreichunterlagen im Rahmen der UVP sind:

  1. Keine Berücksichtigung der Auswirkungen der Klimakrise (120.000 t CO2/Jahr)
  2. Das Energiewerk ist inkompatibel mit langfristigen Klimazielen
  3. Das Energiewerk wurde in den Einreichunterlagen fälschlicherweise als Mitverbrennungsanlage klassifiziert, was höhere Emissionsgrenzwerte ermöglicht
  4. Die von den Projektwerbern behauptete Dekarbonisierung der Fernwärmeversorgung ist durch das Projekt nicht gewährleistet
  5. Müllverbrennung – wie von den Projekwerbern behauptet – ist nicht alternativlos
  6. Die verwendeten Technologien sind nicht optimal gewählt (Rostfeuerung, Gewebefilter statt Wirbelschichtfeuerung mit Elektrofilter)
  7. Die Immissionsberechnungen in den Einreichunterlagen sind unvollständig
  8. Zukünftige EU-Vorgaben wurden in der Planung ungenügend berücksichtigt
  9. Mit Kreislaufwirtschaft hat das Projekt – wie fälschlicherweise von den Projektwerber behauptet – nichts zu tun.

Müllverbrennung in Graz bedeutet nicht nur zusätzliche Belastungen für Umwelt und Klima, sondern auch Risiken für die Bevölkerung. Darum sagen wir klar: Es gibt bessere Alternativen.

Schließen Sie sich uns an! Auf dieser Seite finden Sie Argumente aus Wissenschaft und Forschung, aktuelle Termine sowie Möglichkeiten, wie Sie unsere Initiative unterstützen können. Gemeinsam können wir die geplante Anlage in Graz verhindern.

http://www.stopp-müllverbrennung-graz.at

 

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