Wie wurde Kunst in der DDR ausgewählt, verkauft und verbreitet? Welche Bedeutung hatte dabei der Staatliche Kunsthandel für Künstlerinnen und Künstler und auf welche Geschichte blickt dieses System zurück? Das Gespräch mit der Kunstwissenschaftlerin Dr. Christin Müller-Wenzel beleuchtet die Strukturen, Hintergründe und Wirkungsweisen des Staatlichen Kunsthandels in der DDR genauer.
Dr. Christin Müller-Wenzel ist als freie Kuratorin tätig. Sie hat zahlreiche Ausstellungen realisiert und Publikationen zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts veröffentlicht. Ein Schwerpunkt ihrer Forschung ist die vielfältige Auseinandersetzung mit dem Staatlichen Kunsthandel in der DDR. Ihr Buch „Der Staatliche Kunsthandel in der DDR – ein Kunstmarkt mit Plan?“ wurde 2020 im mitteldeutschen Verlag veröffentlicht.
Das Gespräch führte Antje Löhr-Dittrich.
Sichtbar machen dokumentiert das Leben und Wirken von Ostdeutschen Künstlerinnen in der Zeit von 1945 bis 1989 in Sachsen-Anhalt. Es ist ein Kooperationsprojekt des Dornrosa e.V.Halle und der Ostdeutschen Sparkassenstiftung.
Sie hören eine Aufzeichnung des Gesprächs mit Publikum, die am 20. Mai 2026 im Frauenzentrum Weiberwirtschaft in Halle stattfand.
Diese und weitere Folgen von Kunst Ost Frau über das Leben und Werk ostdeutscher Künstlerinnen finden Sie zum Nachhören als Podcast auf kunstostfrau.de sowie bei Spotify und im Cultural Broadcasting Archive. Sie hören die Sendung auch auf Radio Corax UKW 95,9, dem freien Radio in Halle und Umgebung.
Aufnahme & Postproduktion:
Helen Hahmann/FamilienInterview
Jingle und Musikbetten:
Anna Maria Zinke – Komposition und Musik
Alex Wurlitzer – Mix
Ellen Schweda – Sprecherin









