Martina Rösler wächst auf in der zweisprachigen Marktgemeinde Eberndorf im südlich der Drau gelegenen Jauntal von Kärnten und liebt es gemeinsam mit anderen Kindern erfinderisch zu sein. Schon in ihrer Schulzeit erlebt sie professionelle Bühnenarbeit bei den Südkärntner Sommerspielen im Stiftshof Eberndorf als auch im Schultheater, wo sie erste Erfahrungen als Choreografin sammelt.
Nach den beiden Studien – Theater-, Film und Medienwissenschaften und zeitgenössische Tanzpädagogik in Wien – wird sie Mitglied des Theaterkollektivs makemake produktionen, welches unterschiedliche Stücke und Formate entwickelt und wo sie seither konzipiert, choreografiert und selbst auf der Bühne steht, wie etwa in ‚Wo ist Wald?‘ – eine Performance in Laut- und Gebärdensprache.
Ihre Arbeit ist geprägt von Kollaborationen mit der Choreografin Isabelle Schad (DE), einem Erasmus Semester an der Mimar Sinan Universität in Istanbul, dem iDANS Festival (TR) sowie viele weitere künstlerische Projekte mit u.a. Anja Kolmanics, Steffi Wieser, Emmy Steiner, Zdravko Haderlap, dem Figuren- und Objekttheater Spitzwegerich und dem Kärntner Slowenischen Kollektiv Kopp23.
Martina Rösler lehrt außerdem an der MUK – Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien – im Studiengang Master of Arts Education, wo sie choreografische Arbeitsweisen und Methoden sowie künstlerische Forschungsstrategien in der Kunst- und Kulturvermittlung untersucht. Nachhaltigkeit im Theater ist ihr ein Anliegen und gemeinsam mit Johanna Figl und dem Tanz- und Bewegungsworkshop ‚Power Animals‘ war sie kürzlich erneut beim ImPulsTanz Festival eingeladen.
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Mit Tanz & Theater durchs Leben. Oder: Wie nachhaltige Vermittlungsarbeit gelingt.
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