Interview mit dem Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus

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  • Netzwerk gegen Rassismus&Rechtsextremismus
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In der heutigen FROzine Ausgabe hören Sie ein Studiogespräch mit dem Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus.

In Oberösterreich sind beachtlich viele Gruppen antifaschistisch und antirassistisch aktiv. Es handelt sich um ein buntes Spektrum: Die Zugänge der Gruppen – politische, religiöse, kulturelle, humanitäre – sind genauso verschieden wie die Überzeugungen, Strukturen und Herangehensweisen.

2001 haben sich diese Organisationen zum „Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ zusammengeschlossen und bis heute bringt das Netzwerk viele Vorteile mit sich: Der Informations- und Wissensaustausch befruchtet gegenseitig, Beobachtungen und Wahrnehmungen zu Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit werden breiter kommuniziert, es ergeben sich Synergien zwischen den Organisationen und die Durchsetzungsfähigkeit gegenüber der offiziellen Politik ist wesentlich größer. Das Netzwerk gehört auch zu den regelmäßigen Ansprechpartnern zahlreicher Medien.
Es gibt laufenden Kontakt durch Antifa-Netzwerk-Infos per E-Mail, es kommt immer wieder zu gemeinsamen Aktivitäten und regelmäßigen Netzwerk-Treffen.

Sie hören Ralf Schinko im Gespräch mit Robert Eiter, ein Interview mit dem Sprecher des Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus.

Im Anschluss hören Sie einen Beitrag von Radio Corax zum Thema: Kontinuität der NS-Verfolgung als „assozial, arbeitsscheu und sexuell verwahrlost“.

Eine oft vergessene und spät anerkannte Gruppe der Verfolgten des Nationalsozialismus sind die als asozial und/oder sexuell verwahrlost Betitelten. Dieses Stigma traf im großen Maße auch junge Menschen, die unter dieser Betitelung oftmals in sogenannte Jugendschutzlager inhaftiert worden sind und dort Zwangsarbeit, oftmals bis zum Tod verrichten mussten. Und doch wird diese Gruppe der Verfolgten erst seit 2020 offiziell von der Bundesregierung als Opfer des NS-Regimes anerkannt. Über die Dimensionen und Kontinuitäten dieser Verfolgung sowie den langen Weg zur Anerkennung sprach Konsti aus der tagesaktuellen Redaktion mit Prof. Dr. Esther Lehnert. Sie lehrt seit mehr als 10 Jahren an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin zur Theorie, Geschichte und Praxis sozialer Arbeit. Sie promovierte zur sozialen Arbeit im Nationalsozialismus und forscht u.a. zu den Themen Gender und Rechtsextremismus sowie Jugendhilfe/Heimerziehung in der BRD und DDR. vom 5.10.2026

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