„Mit der Physik lässt sich nicht verhandeln“, so lautet ein prominenter Spruch der Klimaschutzbewegung. Dieser ist auch richtig, verkennt aber die Tatsache, dass viele Menschen im Umgang mit dem Klimawandel sehr wohl verhandeln wollen. Zwar nicht mit der Physik, jedoch aber mit der Faktenlage rund um den Klimawandel. Denn Falschaussagen sind nicht nur gut getarnt. An sie zu glauben ist vor allem auch bequem.
Wir sprachen mit Carel Mohn über den Umgang mit Desinformation zum Klimawandel. Er ist Geschäftsführer von Klimafakten, einer Plattform, die Faktenchecks über den Klimawandel zur Verfügung stellt. Ziel der gemeinnützigen Organisation ist es, einerseits einen faktenbasierten Diskurs über Klimawandel, Klimaschutz, Klimaanpassung voranzutreiben und andererseits auch, dass die Gesellschaft lösungsorientiert darüber spricht. Wir haben ihn gefragt, warum Klimadesinformation so gut funktioniert und warum Falschaussagen so häufig Glauben geschenkt wird.
Hinweis: weiter unten aufgeteilt in zwei kürzere Beiträge.
Teil 1 verhandelt allgemein den Umgang mit Falschaussagen bei Klimaberichterstattung
Teil 2 sind Überlegungen dazu, wie Klimajournalismus gelingen kann












