Klosterschülerin – Modeschülerin – Schauspielschülerin. Elke Hagen, die nach ihrer Ausbildung am Schubert-Konservatorium auch die Filmschule Wien besuchte, ist seit kanpp 30 Jahren als Schauspielerin, Sprecherin, Sprechtrainerin, Moderatorin, Regisseurin und Autorin im Einsatz. Stationen: Theater an der Wien, Burgtheater, Theater in der Josefstadt, Reichenau, Volkstheater und viele andere Bühnen im In- und Ausland. Seit rund 20 Jahren schlüpft sie österreichweit in Theaterstücken, die u. a. Drogenprävention zum Ziel haben, in unterschiedliche Rollen und beinahe ebenso lange unterrichtet sie Jugendliche an einer Schauspielakademie in Niederösterreich.
In Ihrem Buch STUMMER AUFSCHREI setzt sie sich mit Missbrauch und Gewalt innerhalb unserer Gesellschaft auseinander; Themen, die die Künsterin im Leben wie auch auf der Bühne und im Film am meinsten beschäftigen. Ihre Auszeit von Tagespolitischem und vom Weltgeschehen findet die Schauspielerin, die über viele Jahre klassischen Ballettunterricht genossen hatte und in Gesellschaftstanz und Stepdance ausgebildet ist, beim Eintauchen in die Musik.
Im Rahmen ihrer Eigenproduktionen kommt auch der Gesang nicht zu kurz. Ein neues Bühnenprojekt ist in Arbeit, ebenso ein Buchprojekt und ein Hörbuch. Für die Verfilmung eines Romans, dessen Handlung in Europa und Afrika spielt, stand sie kürzlich in Wien vor der Kamera. Zuletzt war sie in „Tiroler Blut“ als besorgte Nachbarin zu sehen und durfte dabei ihrer Leidenschaft für Dialekte Ausdruck verleihen. Zuvor tourte sie mit dem ebenfalls in Tirol angesiedelten Stück Märzengrund von Felix Mitterer erfolgreich durch Österreich. Auch hier konnte die in Wien und Niederösterreich aufgewachsene Schauspielerin ihre Wandlungsfähigkeit und ihr sprachliches Feingefühl unter Beweis stellen. Sprechtechnik ist für sie viel mehr als das Vermitteln von korrekter Aussprache, entscheidend zum Wohlklag eines Menschen trägt auch bei, wie er welche Worte einsetzt. Eskalierend oder deeskalierend. Denn: Am Beginn steht immer das Wort









