mehr(wert)queer – Claudia Reiche

Podcast
FROzine
  • mehr(wert)queer - Claudia Reiche
    12:20
audio
50:12 Min.
Vielfalt und Antidiskriminierung im Fußball
audio
50:12 Min.
Am weißen Fluss. Die Kinder des Almtals”
audio
14:18 Min.
Graffiti gegen Gewalt an Mädchen
audio
1 Std. 03:08 Min.
Nachtpicknicks und Klimasoziales Linz
audio
09:28 Min.
Projekt Ecoality
audio
14:41 Min.
Nachtpicknicks statt Machtpanik
audio
50:00 Min.
Zu-Flucht: Geflüchtetenhilfe in Linz
audio
34:05 Min.
Klimasoziales Linz mit Alleinerzieherinnen
audio
52:21 Min.
Internationale Perspektiven auf Medienfreiheit
audio
1 Std. 00 Sek.
Weltempfänger: UEFA Euro 2024

mehr(wert)queer – Claudia Reiche

Mitschnitt der Tagung von 10. und 11. Jänner 2008,
an der Abteilung Kunstgeschichte und Kunsttheorie / Gender Studies der Kunstuniversität Linz

Beginn: Jingle/Tagung mehr(wert)queer
Intro zu Claudia Reiche von Karin Bruns
Vortrag: Claudia Reiche
Ende: Jingel/Tagung mehr(wert)queer

Claudia Reiche
Medienwissenschaftlerin, Künstlerin, Bremen/Hamburg/Köln
Tanja Ostojic’ Black Square on White. Von der Mehrlust zum Ekel und zurück

Zwischen dem Begriff des Mehrwerts und der Lacan’schen Mehrlust gibt es einen Zusammenhang. Der Verlust des Genießens verschafft dem Subjekt Gewinn an Befriedigungen: Mehrlust. Nichts stabilisiert Subjekte und Gesellschaft wie das Entgleiten des Genießens, als paradoxalem Motor zu immer neuer Konsumption und Mehrlust. Ist queer ein anderer Name für Mehrlust und/oder eine wissenskritische Methode?
Tanja Ostojic’ Black Square on White (2001) war eine Arbeit zur Venedig Biennale, für die Ostojic dem damaligen Kurator exklusiv einen Blick auf ihre Schamhaare auf heller Haut gestattete, die als Quadrat rasiert waren. Der Blick des Kurators fügte das Werk in die Liste der offiziellen Kunstwerke ein und wurde bestätigt durch Ostojic’ öffentliches, vertrautes Erscheinen mit diesem auf der Biennale. Die Arbeit gilt oft als Kritik des kapitalistischen Kunstbetriebs und der Geschlechterverhältnisse. Mein Vortrag stellt methodische Überlegungen an, ob das stimmen kann und inwieweit die Arbeit als queer zu deuten wäre. Dabei wird Abscheu erkenntnisleitend.

Artikel von Marina Grzinic „Malevich on Tanja Ostojic’s mons veneris“
http://www.springerin.at/dyn/heft_text.php?textid=970&lang=en

„The Mars Patent“
http://www.mars-patent.org

Old Boys Network
http://www.obn.org

Kunstuni Linz – mehr(wert)queer
http://www.ufg.ac.at/mehrwert-queer.1158.0.html

Schreibe einen Kommentar