Österreichischer Antiziganismus-Bericht erfasst rassistische Vorurteile

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Besonders die Volksgruppen der Roma und der Sinti sind sehr oft der unüberlegten Bezeichnung ´ Zigeuner´ ausgesetzt. Mit dem Wort ´Zigeuner´ verbindet die Mehrheitsbevölkerung in vielen Ländern schlechte, also negative Eigenschaften (manchmal auch positivere, aber trotzdem unreflektierte Eigenschaften). Zudem werden viele Menschen dieser Minderheiten von anderen oft schlecht behandelt, beschimpft oder erleiden im schlimmsten Fall auch physische Gewalt. Genau diesen Themen widmet sich der sogenannte Antiziganismus-Bericht. Er ist der erste dieser Art in Österreich und soll rassistische Vorfälle gegenüber vermeintlichen ´Zigeunern´ dokumentieren, aber auch aufklären, sowie den Betroffenen und Interessierten Anlaufstellen für Informationen und Hilfe anbieten.

Irene hat für VON UNTEN den Hauptverfasser des Antiziganismus-Berichts, Ferdinand Koller, in Wien erreicht und bringen einen ausführlichen Beitrag zu einem Thema, das jeder ernst nehmen sollte.

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