Technologie muss offen sein

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FROzine
  • frozine_2014-05-28
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Community Rundgang durch die HOSI Linz und Aktionscamp "Die Straße ist kein Zuhause"
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Wie sehr beherrschen uns Maschinen?
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Fernsicht: Kein Gold für Kalsaka
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Der Wolf in Oberösterreich
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Versorgung von Menschen mit ME
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Queere Anthropologie
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Open Day bei der HOSI Linz und Queere Anthropologie
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Vergessene Krisen und die anthropologische Sicht auf Medizin

diese Forderung lässt sich am Beispiel zweier oberösterreichischer Projekte ablesen, die wir in der heutigen Ausgabe näher betrachten wollen.

OTELO – das Offene Technologie Labor – lebt von der Idee, Menschen einen offenen Raum für kreative und technische Aktivitäten zu ermöglichen. Eine Idee, die auf einen geschützten Entwicklungs- und Experimentierraum für experimentelles und gemeinsames Schaffen setzt.

OTELO, 2010 im Salzkammergut gegründet, ist über die ersten Gemeinden Gmunden und Vöcklabruck hinaus gewachsen und hat sich über Oberösterreich ausgebreitet. OTELO Linz befindet sich im luft*raum in der Bethlehemstraße 30, wo es sich mit anderen Initiativen die Räumlichkeiten teilt.

Markus Luger, ein Mitinitiator des OTELO Linz spricht im Interview mit Claudia Prinz vom Freien Radio Freistadt über die Idee, mithilfe kostenloser Basisinfrastruktur, niederschwelligen Gemeinschaftsräumen und Kleinlaboren, die Kultur des Teilens und Tauschens zu realisieren.

Bereits seit 1996 setzt sich servus.at für die selbstbestimmte Nutzung des Internets als Medium für neue künstlerische und medienkulturelle Produktion im Raum Oberösterreich und darüber hinaus ein.

Beim von servus.at initiierten Festival „Art Meets Radical Openness“ (kurz AMRO) finden sich auch heuer wieder zahlreiche internationale Künstler_innen, Entwickler_innen und Hacktivist_innen ein um gemeinsam die Kultur des Teilens und gemeinschaftlichen Produzierens zu leben. Dabei bilden Freie Software, generell offene Werkzeuge und die Verwendung von freien Lizenzen die Voraussetzung und Basis für die digitale Praxis einer solchen Community.

Das Festival unter dem Titel „Autonomy (im)possible?“ startet am Mittwoch, den 28. Mai im afo – Architekturforum Oberösterreich – mit Workshops, Lectures und Perfomances rund um die Themen Kunst, Hacktivism und Open Culture.

Im Interview mit Valie Djordjevic gehen wir exemplarisch den Hürden, die das Urheberrecht eben jener offenen Kultur in den Weg stellt, auf den Grund.

AMRO läuft noch bis Samstag, den 31. Mai bei freiem Eintritt im afo am Herbert-Bayer-Platz 1.
Durch die Sendung führt Sabina Köfler.

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