Arbeit ohne Perspektive?

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Kultur und Bildung spezial
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In dieser Ausgabe von Kultur und Bildung spezial gibt es die Vorträge von der ICAE Sommerakademie „Arbeit ohne Persepektive? Zwischen Ausbeutung, Arbeitslosigkeit und Selbstbestimmung“ zu hören. Stattgefunden hat die Sommerakademie am Freitag, den 13. Juni im Central in Linz.

Wolfgang Engler “Bürger ohne Arbeit – Für eine radikale Neugestaltung der Gesellschaft”: Der Kultursoziologe und Rektor der Schauspielschule Ernst Busch gibt uns einen Einblick in das Lohnarbeitssystem und dessen Entwicklung in den letzten Jahrzehnten. Im zweiten Teil seines Vortrages widmet er sich dem Einfluss der technischen Neuerungen auf das Lohnarbeitssystem und kommt zu guter letzt zu der fast philosophischen Frage, welchen Sinn Ökonomie überhaupt für das Wesen des Menschen hat. Zu hören ist die zweite Hälfte seines Beitrages.

Jörg Flecker “Degradierte Arbeit? Aktuelle Trends in der europäischen Arbeitswelt”: Die steigende Arbeitslosigkeit beeinträchtigt nicht nur die unmittelbar Betroffenen, sondern erhöht auch den Druck auf die Beschäftigten. Was prekäre Arbeitsbedingungen sind und welche Ursachen sie hat, erfahren wir im Ausschnitt aus dem Beitrag vom Soziologen Jörg Flecker (Uni Wien).

Susanne Pernicka “Österreichischer (Krisen-)Korporatismus als Erfolgsmodell in Europa- Nur für die Stammbelegschaft?”: Die Leiterin der Abteilung für Wirtschafts- und Organisationssoziologie an der JKU knüpft an das Thema der Krise an. Sie geht auf die Etymologie des Wortes zurück und schließt daraus die Notwendigkeit einer Richtungsveränderung. Zwar gilt Österreich als Gewinner der Krise, aber auch hier finden wir zunehmend atypische Beschäftigungsverhältnisse.

Link ICAE

Musik (CC, Align in time: „The many faces“)

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