Namibia und Deutschland: Kolonialenvölkermord

Podcast
Radio Afrika International
  • RAI 11111
    57:00
audio
57:00 perc
Einfach Kind sein, trotz Zwangsarbeit
audio
35:34 perc
Wrapper Money from Lagos, Nigeria
audio
24:25 perc
Alles Walzer? Alles Afrobeat! / Ö1 Moment
audio
56:58 perc
Österreich hat ein neues Kulturforum - Teil 2
audio
57:00 perc
Österreich hat ein neues Kulturforum - Teil 1
audio
57:00 perc
Frischer Wind in der Wiener Afrobeats-Szene
audio
36:03 perc
Den Beruf mit eigenen Werten und den SDGs vereinbaren - wie geht das?
audio
26:36 perc
Geschützte Natur: Kein Platz für Menschen?
audio
27:04 perc
Geschlechtergerechtigkeit in Tanzania
audio
39:03 perc
Gerechtigkeit für Namibia

Henning Melber:
Namibia und Deutschland. Ein kolonialer Völkermord in der Gegenwart

Der erste Völkermord des 20. Jahrhunderts wurde von „Schutztruppen” des deutschen Kaiserreichs in der Kolonie Südwestafrika begangen. Doch es dauerte fast 110 Jahre, bis die Bundesrepublik endlich bereit war, diesen Sachverhalt einzugestehen. Seit Ende 2015 finden bilaterale Verhandlungen zwischen Sonderbeauftragten beider Regierungen statt. Die Frage, was ein adäquater Umgang mit diesem Kapitel deutscher Kolonialgeschichte sein könnte, bleibt jedoch in beiden Ländern strittig. 

Henning Melber ist Direktor emeritus der Dag Hammarskjöld Stiftung und Senior Research Associate am Nordic Africa Institute, beide in Uppsala/Schweden, sowie Extraordinary Professor am Department of Political Sciences/University of Pretoria und dem Centre for Africa Studies/University of the Free State in Bloemfontein. Von 1994 bis 2000 war er Vorsitzender der Namibisch-Deutschen Stiftung für kulturelle Zusammenarbeit in Windhoek/Namibia.

Szólj hozzá!