Pisastudie – was nun?

Podcast
FROzine
  • Pisastudie - was nun?
    16:36
audio
45:53 Min.
Wie sinnvoll ist ein Taubenfütterungsverbot?
audio
53:49 Min.
Welspride für queere Sichtbarkeit
audio
50:45 Min.
Diskurs. Das Wissenschaftsnetz | Kriegsverbrecher als Nationalhelden
audio
50:00 Min.
Weltempfänger: Präsidentschaftswahl Brasilien
audio
53:45 Min.
Horizon-Europe-Projekt | Jugend Quadball Cup in Linz
audio
26:55 Min.
Tag der offenen Tür im KIJUK
audio
50:22 Min.
Tag der offenen Tür im KIJUK und Bauernkriegdenkmal Pinsdorf
audio
1 Std. 58 Sek.
Interview mit dem Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus
audio
50:00 Min.
Weltempfänger: Wohnungskrise in Spanien
audio
57:38 Min.
Mit kaleido.teen Potenzial entdecken

Seit die Ergebnisse der Pisastudie bekannt gegeben wurden, werden fast wöchentlich irgendwelche Reformmaßnahmen vorgeschlagen, die die Kompetenzen unserer SchülerInnen verbessern sollen.

Politiker aller Parteien beteiligen sich und suchen nach den Ursachen für das schlechte Abschneiden bei der Pisastudie.
Liegt es nun daran , dass die Kinder nur vormittags die Schulbank drücken müssen und am Nachmittag ihren Freizeitbeschäftigungen nachgehen können? Wären die Schüler nicht in einer Schule, die sie den ganzen Tag lang betreut, besser gefördert und gefordert? Oder werden sie überhaupt zu wenig gefordet bezw. gefördert? Liegt es vielleicht daran, dass sich unsere SchülerInnen schon mit 10 Jahren entscheiden müssen, ob sie eine Hauptschule oder eine AHS besuchen? Wäre nicht eine Gesamtschule für die 10-14-Jährigen die Lösung aller Probleme? Finnland hat uns ja vorgemacht, dass so eine gemeinsame Schule mit gleichzeitiger intensiver Betreuung schwächerer Schüler zum Erfolg führt. Aber warum liegen dann andere Länder, die ebenfalls die Gesamtschule praktizieren, sogar noch weit hinter Österreich?
Na gut, dann ist der Grund für die mangelnde Lesekompetenz der österreichischen SchülerInnen vielleicht darin zu suchen, dass sie überhaupt nur neun Jahre lang in die Schule gehen müssen. Verlängern wir doch einfach die Schulpflicht auf 12 Jahre. Wär doch gelacht, wenn unsere Schüler und Schülerinnen dann nicht lesen und rechnen könnten.
All diese Vorschläge, die prinzipiell durchaus diskussionswürdig sind, kommen von Politikern, deren Bezug zur Schulpraxis darin besteht, dass sie vor vielen Jahren einmal Lehrer waren oder Schule überhaupt nur aus der Sicht des Schülers oder der Schülerin kennen gelernt haben.
Deshalb befragten wir zu diesem Thema diesmal unmittelbar Betroffene,
nämlich Schüler und Lehrer, die die Problematik aus der täglichen Praxis kennen.

Von Hannelore Leindecker

Quellen:
Interwiews mit einem Schuldirektor, einer AHS-Lehrerin und Schülerinnen.

Schreibe einen Kommentar