1968 in Linz – was bleibt davon in Erinnerung?

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Das Jahr 1968 markiert im Zeitenlauf des 20. Jahrhunderts eine epochale Wende. Während die studentischen Proteste in Washington, Paris und Berlin das Machtgefüge des kapitalistischen Westens aus den Angeln hoben, überrollten die sowjetischen Panzer bei der Niederschlagung des Prager Frühlings jede Hoffnung auf eine demokratische Erneuerung im Osten. Dennoch war der globale Aufbruch nicht aufzuhalten und sorgte abseits der großen Metropolen ebenfalls für so manchen tiefgreifenden Umbruch – wie eben auch in Linz.

Die Studiodiskussion geht daher u.a. den Fragen nach, wie sich das jugendliche Aufbegehren im Linz des Jahres 1968 Luft verschaffte, welche Spuren noch heute davon erzählen und womit Ausstellungs- und Vermittlungskonzepte das Echo der Proteste vor fünzig Jahren mit Blick auf die Zukunft weiterreichen können.

Mit Margit Niederhuber (Autorin, Filmemacherin) und Georg Schöllhammer (Kurator der Ausstellung „Wer war 1968?“)

Moderation: Martin Wassermair

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