„Trumpismus“ in Europa und Österreich|Soziales Ehrenamt in Stadt und Land

Podcast
FROzine
  • 2020_11_25_FROzine_57m_23s
    57:23
audio
50:00 Min.
Weltempfänger: Kehrseite glänzenden Goldes
audio
50:35 Min.
2.Streik der Ordensspitäler und Frauenstreik Linz
audio
50:02 Min.
Selecting Memories: Auswahl der Erinnerungen
mediamissing
Selecting Memories: Auswahl der Erinnerungen
audio
59:30 Min.
Feministischer Kampftag und Frauenbüro Linz
audio
50:00 Min.
Weltempfänger: Uganda - Kampf um Demokratie
audio
52:03 Min.
PK "Unsere Kinder brauchen uns jetzt" und Ankündigung zum 8. März
image
PK "Unsere Kinder brauchen uns jetzt" und Ankündigung zum 8. März
audio
21:59 Min.
Der feministische Kampftag 2026 in Linz
audio
49:34 Min.
Demonstration wegen Klimacamp-Räumung im Bergschlösslpark

„Spaltung der Gesellschaft und Krise der Politik – Gibt es den „Trumpismus“ auch in Europa und Österreich?“

 

Diskurs. Das Wissenschaftsnetz hat am 18. November 2020 das Online-Mediengespräch Spaltung der Gesellschaft und Krise der Politik – Gibt es den „Trumpismus“ auch in Europa und Österreich? veranstaltet.

Das Phänomen der sozialen Spaltung der Gesellschaften und der Aufstieg des Rechtspopulismus in Europa und Österreich wurde dabei aus sozialwissenschaftlicher Perspektive beleuchtet. Wilhelm Heitmeyer lehrt und forscht am Institut für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld. Er hielt den Impulsvortrag Ökonomische und soziale Desintegration verstärken rechte Bedrohungsallianzen.

Heitmeyer betont dabei die  Notwendigkeit  einer langfristigen Einschätzung der politischen Entwicklung in den USA – nicht nur die kurze Amtsperiode von Donald Trump. Der Neoliberalismus hat einen autoritären Kapitalismus gefördert. Einhergehend werden Teile der Gesellschaft abgehängt und Demokratie wird geschwächt. Der radikale Rechtspopolismus erlebt so einen Aufschwung. Vorangetrieben werden diese Entwicklungen von sozialer Ungleichheit und erstarkten  Identätspolitiken.

Was die Abwahl von Trump für die Entwicklung in europäischen Gesellschaften bedeutet, hören sie hier.

Soziales Ehrenamt in Stadt und Land

Ehrenamtliches Engagement ist ein wichtiger Stützpfeiler im sozialen Bereich. In Oberösterreich werden pro Woche 2,8 Millionen Stunden ehrenamtlicher Arbeit absolviert. Damit leisten die Freiwilligen eigenständige, unerlässliche und zwischenmenschliche Hilfe. Mitunter werden Leistungen am Land ehrenamtlich erbracht, die im städtischen Bereich mit bezahltem Personal bereitgestellt werden, wie zum Beispiel in manchen Gemeinden Essen auf Räder. Wir haben uns die Frage gestellt, wo es Unterschiede im sozialen Ehrenamt zwischen Stadt und Land gibt. Ist die dahinterliegende Motivation vielleicht eine andere? Oder, wo ist es leichter Ehrenamtliche zu finden? Wir haben nachgefragt bei: Barbara Lauss-Ditachmair, sie ist die Verantwortliche für Freiwilliges Engagement der Caritas OÖ, weiters bei Sandra Horvatits, sie ist die Ansprechpartnerin zum Thema freiwilliges Engagement im Roten Kreuz OÖ, und bei Gerhard Tröbinger, er ist Obmann beim SMB Lasberg.

In der Rubrik Zuagroaste-Weggezogene-Zurückgekommene: Kevin Koppensteiner

 

Moderation und Gestaltung: Sigrid Ecker

Schreibe einen Kommentar