Gekommen, um zu bleiben: Die „zweite Generation“

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FROzine
  • 2021_01_28_FROzine_51m45s
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Im dritten Teil der Podcast-Reihe « Gekommen, um zu bleiben. Diaspora im Gespräch » ist Charity Guedou zu Gast. Und: Was von #BlackLivesMatter geblieben ist.

Charity Guedou ist in Wels geboren und aufgewachsen, ihre Eltern kamen in den 1980er-Jahren aus dem westafrikanischen Togo nach Österreich. Damit gehört Guedou der sogenannten „zweiten Generation“ an. Mittlerweile ist sie selbst Mutter. Das Interesse ihrer Kinder an der Kultur der Großeltern veranlasst sie dazu, sich wieder vermehrt mit Fragen der Identität zu beschäftigen.

Mit ihren Wurzeln verbindet sie nicht nur die Sprache – sie ist mehrsprachig mit Akebu und Französisch aufgewachsen – sondern auch die Musik. Als Fitness-Trainerin bindet sie daher auch African Beats in ihre Kurse ein.

Im Podcast spricht sie aber auch über Rassismuserfahrungen in den Sozialen Medien und erzählt, wie sie sich dagegen wehrt.

In „Gekommen, um zu bleiben. Diaspora im Gespräch“ beschäftigt sich Marina Wetzlmaier mit Identitäten in der österreichischen Migrationsgesellschaft. Ihre Gäste aus den unterschiedlichen Communities erzählen ihre Migrationsgeschichten und sprechen über aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik und Popkultur.

Was von #BlackLivesMatter geblieben ist

Im Black Voices Volksbegehren, das derzeit unterschrieben werden kann, fordern Aktivist*innen einen Nationalen Aktionsplan gegen Rassismus. Dieser soll die Bereiche Bildung, Arbeitsmarkt, Gesundheit, Polizei, Öffentlichkeit sowie Flucht und Migration betreffen, wo mehr Teilhabe, Sensibilisierung und Anti-Rassismus-Schulungen gefordert werden.

„Es werden immer Gesetze um uns herum gebaut, aber nie mit uns beschlossen“,

sagt die Aktivistin Chrislane Barros Bomfim da Silva. Gemeinsam mit Renette A. Osako organisierte sie die #BlackLivesMatter-Demonstration in Linz. Seither halten sie Anti-Rassismus-Workshops in Jugendzentren und Schulen ab. Im Interview sprechen sie darüber, was von der #BLM-Bewegung geblieben ist, welche Punkte des Black Voices Volksbegehren sie besonders wichtig finden und warum es schwer sein kann Rassismus öffentlich zu thematisieren.

Gestaltung und Moderation: Marina Wetzlmaier

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