integra 2026

Podcast
FROzine
  • 2026_06_24_FROzine_50m
    50:00
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Calle Libre Festival Linz und Street Art
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Safe Abortion Day in Linz & Verein unSICHTBAR
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Fairteiler und Schöne neue Öffentlichkeit
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Gewaltambulanz gehört ausgebaut
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Club of Rome Austria/Genderbias am österreichischen Arbeitsmarkt/Kongress der Utopien in Quedlinburg
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Ein Hebel reicht nicht: Wie ein gutes Leben für alle gelingen kann (Beitrag)
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B37 und "Die Toten von Lambach"
integra, die Messe für Pflege, Rehabilitation und Therapie hat wieder in Wels stattgefunden. Das FROzine gibt einen kleinen Einblick von den Aussteller*innen. Die integra hat vom 10. bis 12. Juni in der Messe Wels stattgefunden. Neben den Ständen gab es Workshops und Vorträge rund um Inklusion, Pflege und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Viele Stände haben technische Neuheiten im Bereich der Hilfsmittel vorgestellt. Zum Beispiel einen Rollstuhl, mit dem man Treppen rauf- und runterfahren kann. Auch Hilfsmittel speziell für Kinder, oder Geräte, die bei der Kommunikation unterstützen sind gezeigt worden. Neben der technischen Seite haben sich auch Vereine und Organisationen vorgestellt, bei denen behinderte Menschen Austausch und Unterstützung finden. Zum Beispiel die Selbsthilfe Oberösterreich, dem Dachverband für Selbsthilfegruppen. Manuela Bruckmüller hat erklärt, dass solche Gruppen sehr gut angenommen werden, da Betroffenen der Austausch miteinander sehr wichtig sei und in solchen geschützen Räumen alle nachvollziehen können, wie es einem mit Krankheiten oder Behinderungen ginge, was Außenstehende dann oft nicht nachvollziehen könnten. Auch die Behindertenanwältin, Christine Steger, war vor Ort. Sie meint, dass sich auf gesellschaftlicher noch viel tun müsse, um wirklich Inklusion und Gleichstellung von behinderten Menschen in Österreich gewährleisten zu können. Sie bemängelt, dass zum Beispiel im Architekturstudium barrierefreies Bauen nur ein Freifach sei. Auch gewisse technologische Fortschritte würden nicht für alle positiv sein, Touchscreens können von blinden oder sehbehinderten Menschen nicht bedient werden, was bei Bezahlungen mit Bankomat zu Schwierigkeiten führen kann. Wenn man denkt, aufgrund der Behinderung diskriminiert zu werden, kann sich an die Behindertenawaltschaft wenden, dazu gibt es Informationen hier: https://www.behindertenanwaltschaft.gv.at/ Headerbild: Messe Wels

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